Aktuelles


Ein schöner Sommerausklang: Das FalkenSteg Sommerfest 2018

Zum Ausklang eines langen Sommers durften wir über 300 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zu unserem Sommerfest begrüßen. Wie im Vorjahr bildete die Villa Bonn im Herzen von Frankfurt den wunderbaren Rahmen für die Möglichkeit mit unseren Kunden, Geschäftspartnern, Mitarbeitern und Freunden einen ausgelassenen und ungezwungenen Abend zu feiern.

Weiterlesen

Wir danken allen Gästen für die hervorragende Stimmung, die intensiven Gespräche, die gewagten Tanzeinlagen und natürlich den langen Atem. Unser Sommerfest wird uns in bleibender und schöner Erinnerung bleiben. Ein besonderer Dank gilt zudem auch unseren Künstlern und Musikern. Dank unseres Konzertpianisten Nuron Mukumi und den Skinny Jeans ist auch der musikalische Funke unmittelbar auf die Festgemeinschaft übergesprungen. Bereits jetzt freuen wir uns auf alte Bekannte und neue Gesichter im nächsten Jahr!


Stanz- und Presswerk Lindner GmbH & Co. KG erfolgreich saniert und übertragen

Sieben Monate nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens ist der Geschäftsbetrieb der Stanz- und Presswerk Lindner GmbH & Co. KG erfolgreich saniert. Durch den von der Insolvenzverwalterin Rechtsanwältin Jutta Rüdlin (BRRS Rechtsanwälte Insolvenzverwaltung Restrukturierung) mit Unterstützung von FalkenSteg Corporate Finance eingeleiteten Investorenprozess konnte letztlich die übertragende Sanierung erfolgreich umgesetzt werden. Seit dem 1. August 2018 wird der Geschäftsbetrieb von der LSK Stanz- und Presswerk Lindner GmbH geführt. Gesellschafter und Geschäftsführer der neuen Betreibergesellschaft ist der Münchener Privatinvestor Christoph Freiherr von Wangenheim.
Weiterlesen
Die Stanz- und Presswerk Lindner GmbH & Co. KG ist eine vor 60 Jahren gegründete und stets eigentümergeführte Komplettanbieterin für Blechbearbeitung und Stanz-Biegeteile mit Betriebsstätten in Kassel-Niestetal und Gudensberg, deren Jahresumsatz zuletzt 15,7 Mio. EUR (2017) betrug. Durch die Übertragung des Betriebes auf die neu gegründete Gesellschaft konnten alle 115 Arbeitsplätze und beide Standorte erhalten werden.

Nach der Insolvenzantragstellung Ende September 2017 wurde der Geschäftsbetrieb durch die (vorläufige) Insolvenzverwalterin fortgeführt. Mit Unterstützung eines erfahrenen Produktionsleiters der Firma sy.con GmbH, den die Insolvenzverwalterin als technischen Leiter für den operativen Betrieb gewinnen konnte, hat die erfahrene Sanierungsexpertin bereits kurz nach ihrer Bestellung zur vorläufigen Verwalterin eine Unternehmensanalyse vorgenommen und mit der Erarbeitung und Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen begonnen. Hierdurch ist es gelungen, dass das Unternehmen bereits ab Eröffnung des Verfahrens wieder schwarze Zahlen schreiben konnte.

Nachdem der Gläubigerausschuss dem Asset Deal zugestimmt hatte, erteilte auch die Gläubigerversammlung am 23. August 2018 ihre Zustimmung zur übertragenden Sanierung des Betriebes.

Die Geschäftsführung der LSK Stanz- und Presswerk Lindner GmbH wird durch den technischen Leiter, der bereits die Sanierung des Unternehmens maßgeblich mit begleitet hat, unterstützt. Die Geschäftsführung setzt auf eine gute und enge Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat und den größtenteils langjährigen Mitarbeitern, die sich gerade in den Monaten der Insolvenz und trotz entsprechender Verunsicherung außerordentlich engagiert und dem Unternehmen verbunden gezeigt haben.

Die bisherige Produktpalette wird den Kunden auch weiterhin zur Verfügung stehen. Ein verstärktes Augenmerk soll zukünftig auf den Bereich Engineering gelegt werden, um für jeden Kunden auch individuelle Lösungen anbieten zu können, die eine zuverlässige, kurzfristige Belieferung und einfache Weiterverarbeitung gewährleisten. Der Investor beabsichtigt neben baulichen Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen das Unternehmen langfristig wieder durch hoch qualifiziertes Fachpersonal zu vergrößern, um die Position am Markt zu stärken und auszubauen.

Insolvenzverwaltung
BRRS Rechtsanwälte
Rechtsanwältin Judda Rüdlin (Insolvenzverwalterin)

Berater M&A
Falkensteg GmbH
Jonas Eckhardt (Partner)
Florian Weingärtner (Associate)

Unternehmenskontakt
LSK Stanz- & Presswerk Lindner GmbH
Bettenhäuser Straße 23, 34266 Niestetal, Deutschland
www.lindner-werke.de


5-nach-12 | FINANCE-Insolvenz-Report Q2/2018: Krise bei Autohändlern und Papierfabriken hält an

Nur in einem einzigen Quartal gab es seit 2012 weniger Insolvenzen als in diesem Frühjahr. In einzelnen Krisenbranchen verschärft sich die Situation allerdings zusehends.
Weiterlesen
Die gute Konjunktur lässt die Zahl der Großinsolvenzen in Deutschland wieder zurückgehen. Brachte das Jahr 2017 noch einen deutlichen Anstieg von fast 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr, mussten im zweiten Quartal diesen Jahres so wenige Großunternehmen aufgeben wie erst einmal seit der Einführung des Sanierungsgesetzes ESUG im Jahr 2012.

Allerdings setzt sich der Trend zu gehäuften Krisenfällen in einzelnen Branchen fort. Wieder waren es Autohausketten, Energieanbieter und Möbelhändler, die im Frühjahrsquartal einen Großteil der Pleiten ausmachten – je drei an der Zahl. Hinzu kamen zwei weitere Papierfabriken. Mit Ausnahme der Autohäuser leiden die Krisenbranchen unter anziehenden Energie- und Rohstoffkosten. 

Zu den größten Insolvenzfällen des Quartals zählen die Papierfabrik Zanders mit 96,5 Millionen Euro Umsatz und knapp 500 Mitarbeitern sowie der Werkzeugmaschinenbauer SHW mit 47 Millionen Euro Umsatz und 240 Angestellten. 

Download FINANCE-Insolvenz-Report Q2/2018

Neustart bei Scheufelen: Dr. Tibor Braun gelingt mit FalkenSteg Verkauf der Papierfabrik Scheufelen an Investorenkonsortium

Lenningen / München, 29. Juni 2018 - Nach fünfmonatigen intensiven Bemühungen ist es gelungen, die Fortführung der 1855 gegründeten Papierfabrik Scheufelen in Lenningen (Kreis Esslingen) zu sichern.

Dank eines starken Investorenkonsortiums bestehend aus Green Growth Fund 2 / Wermuth Asset Management, Nordia Invest und Scheufelen Equity Partners nimmt die neugegründete „Scheufelen GmbH“ den Geschäftsbetrieb mit 100 Mitarbeitern am 02.07.2018 wieder auf. Die Papierfabrik Scheufelen hatte Ende Januar 2018 einen Insolvenzantrag stellen müssen.
Weiterlesen

„Trotz vorübergehender Einstellung der Produktion Anfang April 2018 und der insolvenzbedingten Freistellung von nahezu 280 Mitarbeitern, haben wir die Hoffnung und die intensiven Bemühungen für eine Fortführungslösung nie aufgegeben,“ so der Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Dr. Tibor Braun aus Stuttgart. „Insbesondere das in Lenningen zur Marktreife entwickelte Scheufelen Graspapier und das entsprechende ganz besondere Produktions-Knowhow war Ansporn, alle Möglichkeiten für den Erhalt des Unternehmens auszuschöpfen“.

Mit dem aus aufgeschlossener Grasfaser und aus Zellstoff hergestellten Scheufelen Graspapier hatte man seit Mitte 2017 für eine kleine Revolution auf dem Papiermarkt gesorgt, nicht zuletzt um sich unabhängiger von den weltweiten Zellstoffmärkten zu machen. Bei Scheufelen Graspapier handelt es sich um ein besonders nachhaltiges und kostengünstiges Frischfaserpapier mit massiven Einsparungen an Wasser-, Chemie- und Energiebedarf für die Rohfaser. Gegenüber Recyclingpapieren zeichnet sich Scheufelen Graspapier dadurch aus, dass bei Anwendungen im Lebensmittelbereich die dem Verbraucherschutz widersprechende Mineralölmigration aus Altpapieren vermieden wird. Grasfasern wachsen im Gegensatz zu Faserstoffen aus Holz aber auch innerhalb kürzester Zeit nach und sorgen damit für einen schnellen CO²-Ausgleich von Verpackungen aus Graspapier.

„Die großen internationalen Konsumgüterhersteller, aber auch viele andere Marktteilnehmer und vor allem Endkunden haben ihr großes Interesse an Scheufelen Graspapier trotz der schwierigen Situation des Unternehmens immer wieder unterstrichen“, so Geschäftsführer Stefan Radlmayr, der auch bei der Scheufelen GmbH künftig die Geschäfte leiten wird. „Das hat die Investoren ermutigt, auf den Entwicklungsvorsprung sowie das Können der Mitarbeiter als gute Grundlage für zukünftiges Wachstum bei Scheufelen zu setzen.“ Den verbleibenden, aber auch den ausscheidenden Mitarbeitern gelte ein besonderer Dank: „Ohne Ihren Einsatz und Glauben an die Zukunft des Unternehmens wären wir nicht so weit gekommen“, sagt Stefan Radlmayr.

Der Insolvenzverwalter ist erfreut darüber, dass durch die Fortführungslösung langfristig zunächst wenigstens 100 Beschäftigungsverhältnisse im Lenninger Tal und eine Keimzelle für neue Arbeitsplätze erhalten werden konnten. „Bei unseren Bemühungen wurden wir sowohl von der Bundesagentur für Arbeit als auch der zuständigen Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie vorbildlich unterstützt“, so Braun. Insbesondere die Agentur für Arbeit hat bei den Bemühungen um eine Transfergesellschaft mitgewirkt, die ihre Tätigkeit am 02.07.2018 aufnimmt. Der Wechsel in diese Transfergesellschaft ermöglicht die Fortbildung der nicht übernommenen Mitarbeiter und bietet ihnen gleichzeitig das Vermittlungs-Knowhow der Transfergesellschaft Refugio, um schnell wieder im ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Diese Mitarbeiter werden bis zu fünf Monaten in der Transfergesellschaft fortbeschäftigt und werden somit nicht arbeitslos. Nahezu 100 Mitarbeiter haben das Angebot zum Wechsel in die Transfergesellschaft angenommen. Waren 2017 noch 340 Mitarbeiter bei Scheufelen beschäftigt gewesen, so hatten nach der vorübergehenden Betriebsstilllegung etliche Mitarbeiter bereits neue Arbeitsplätze gefunden. Zuletzt waren noch 264 Mitarbeiter beschäftigt.

Das Konzept der Investoren sieht neben Scheufelen Graspapier weiterhin die Produktion und Fortentwicklung der weltweit nachgefragten Scheufelen Premiumpapier-Produkte vor, insbesondere des hochweißen Verpackungskartons Phoenolux, verzichtet aber auf die von hohem Margendruck belasteten Bilderdruckpapiere, die letztlich Grund für die Insolvenz waren. Die Entwicklung und Markteinführung der Scheufelen Produkte werden auch zukünftig vom Packaging Campus Lenningen in Kooperation mit der Hochschule der Medien in Stuttgart und weiteren Partnern begleitet. Der innovative Packaging-Campus kann seine Aktivitäten in Lenningen nun verstärken, weitere Forschungs- und Technikumseinrichtungen rund um das Thema Ressourceneffizienz und alternative Faserstoffe sollen bald folgen.

Stefan Radlmayr ist sich sicher, dass dank des Neustarts aus dem idealen Standort in Lenningen ein Leuchtturmprojekt für den auch im Koalitionsvertrag der Landesregierung verankerten Bioökonomiegedanken werden kann. Angesichts der großen wirtschaftlichen Bedeutung des Standorts für die Region sei es wünschenswert, wenn neben der klassischen Papierproduktion auch diese Ideen schnell zum Tragen kämen. Großes Lob gibt es für die politische Unterstützung während des Insolvenzverfahrens. „Besonders das Baden-Württembergische Umweltministerium und hier vor allem Minister Franz Untersteller müssen hervorgehoben werden, die uns nicht nur bei der Investorensuche, sondern letztlich auch bei der am Ende sehr komplexen Umsetzung der Lösung im öffentlichen Bereich geholfen haben und dies in einem Maße, wie ich es bislang nicht erlebt habe“, so Tibor Braun.

Für die exklusive Durchführung des internationalen Investorenprozesses zeichnete die Falkensteg GmbH verantwortlich.

 

Zu den Investoren

Wermuth Asset Management (WAM), Berlin, ist ein Family Office mit Fokus auf Impact-Investitionen in ressourceneffiziente Gateway Funds.

Nordia Invest, Hamburg, ist eine Investmentgesellschaft, die selektiv Beteiligungen u.a. aus Restrukturierungssituationen erwirbt. Der Fokus liegt dabei vorwiegend auf Unternehmen bzw. Branchen, die über eine klassische Fertigungstiefe verfügen sowie in ihrem Produktbereich nachhaltige Erfolgsaussichten aufzeigen können.

Scheufelen Equity Partners, Lenningen, ist eine Holding der traditionellen schwäbischen Unternehmerfamilien Schaeff und Scheufelen für nachhaltige Investitionen im Pulp and Paper-Bereich.

 

Insolvenzverwaltung

Rechtsanwälte Illig, Braun und Kirschnek

Dr. Tibor Braun (Insolvenzverwalter)

 

Berater M&A

Falkensteg GmbH

Jonas Eckhardt (Partner)

 

Unternehmenskontakt

Scheufelen GmbH

Adolf-Scheufelen-Straße 26, 73252 Lenningen, Deutschland

www.scheufelen.com


Nachfolgelösung geglückt: SWJ Gruppe erwirbt Mehrheitsanteil an der inform GmbH

Juni 2018 - Im Rahmen eines internationalen Investorenprozesses ist es gelungen mit der SWJ Gruppe einen strategischen Partner für die Neuausrichtung der inform GmbH zu gewinnen. Durch Übernahme der Anteilspakete von zwei aus Altersgründen ausscheidenden Gründungsgesellschaftern erwirbt die SWJ Gruppe die Anteilsmehrheit.


Bei der Investorensuche wurde die inform GmbH durch die M&A-Experten der Falkensteg GmbH beraten. Die Neuausrichtung der Finanzierung wurde federführend durch die Sozietät Schilling Zutt & Anschütz (SZA) und die Restrukturierungsspezialisten von FalkenSteg begleitet.

Weiterlesen

Zu den Unternehmen

Die SWJ Gruppe ist ein führender, internationaler Anbieter von Engineering-Dienstleistungen vor allem im Bereich der Produktionsplanung für die Automobil- und Zuliefererindustrie.

 

Die inform GmbH ist ein Engineering-Spezialist für Komplettlösungen im Bereich Automotive mit ausgewiesener Kompetenz in den Bereichen Powertrain, Elektrik- und Elektronik-Systeme.

 

Marktanforderungen im Wandel

Der Markt für Ingenieurdienstleistungen hat sich in den vergangenen Jahren massiv verändert. Flexible und hocheffiziente Fabriken, bedarfsgerechte und optimierte Materialbereitstellung, Verschlankung der Supply Chain, Industrialisierung 4.0, produktionsgerechte Produktgestaltung, alternative Antriebskonzepte und Elektrifizierung bis hin zu Mobilitätskonzepten und späterem Recycling forcieren in der Branche eine Vielzahl an Umbrüchen und Veränderungen. Ebenso spielen bei den Herstellern Internationalisierung und steigende Projektvolumen eine große Rolle bei der Auswahl des geeigneten Dienstleisters.

 

Gemeinsam gestärkt in die Zukunft

Der Zusammenschluss aus inform und SWJ ermöglicht es, diese Anforderungen noch besser erfüllen zu können. Know-how und Leistungsspektrum der beiden Unternehmen ergänzen sich ideal und bieten somit ein noch breiteres Portfolio von der Produktentwicklung über die Planung der Fabriken bis hin zur Realisierungsbetreuung und dem Engineering in der laufenden Serie sowie dem Qualitätsmanagement. Und all das auf internationaler Ebene.

 

Markus Jurditsch, CEO und Unternehmenssprecher der SWJ Gruppe, blickt zuversichtlich in die Zukunft: „Wir haben uns für das Engagement bei der inform GmbH ganz bewusst entschieden, weil wir das Potenzial in zweierlei Hinsicht erkannt haben. Zum einen wird das eingebrachte Know-how die Kompetenzen von SWJ erweitern und zum anderen wird die globale Wachstumsstrategie unterstützt und unsere Marktposition deutlich gestärkt.“

 

Auch der Gründer der inform GmbH, Herr Can Konsul, ist optimistisch, dass sich die neuen Partner sinnvoll ergänzen. Vor allem von der Integration ergänzender Fähigkeiten und der internationalen Präsenz der SWJ Gruppe eröffnen sich für die inform GmbH neue Möglichkeiten. Herr Konsul wird gemeinsam mit Herrn Kohns die inform GmbH weiter als Geschäftsführer leiten und die Integration in die SWJ Gruppe maßgeblich vorantreiben. Herr Konsul bleibt zudem weiterhin Gesellschafter der inform GmbH.

 

Berater inform GmbH

FalkenSteg (München/Frankfurt/Düsseldorf): Jochen Wierz (M&A, München), Tillmann Peeters, Sebastian Wilde (beide Restrukturierung, beide Düsseldorf); Director: Steffen Brand (M&A, Frankfurt); Associate: Florian Weingärtner (M&A, München); Consultant: Maximilian Schneider (Restrukturierung, Düsseldorf)

SZA Schilling, Zutt & Anschütz (Mannheim): Marc Philippe Hornung, MBA (M&A, Restrukturierung); Associate: Katja Schmitt (Gesellschaftsrecht)


Frank Schmitt rettet mit FalkenSteg die Höchster Porzellan-Manufaktur

Frankfurt/Main, 4. Juni 2018 - Die insolvente Höchster Porzellan-Manufaktur GmbH (Höchster Porzellan-Manufaktur) ist gerettet. Der Geschäftsbetrieb der Traditionsmanufaktur wurde von einem Investor aus Hongkong, zu dessen Beteiligungsportfolio bereits ein Unternehmen mit Sitz in Darmstadt gehört, mitsamt aller Mitarbeiter im Rahmen einer Übertragenden Sanierung zum Stichtag 31. Mai 2018 erworben. Über den Kaufpreis vereinbarten die Parteien Stillschweigen.
Weiterlesen

Im Rahmen des Neustarts soll das Unternehmen zu einem Lifestyle-Unternehmen neu ausgerichtet werden. Dabei soll die Höchster Porzellan-Manufaktur durch neue Designs und die Einbindung von Kunst insbesondere jüngere, exklusive Kundschaft ansprechen.

Johannes von Neumann-Cosel, Partner bei FalkenSteg, zeigt sich über den neuen Eigentümer erfreut: „Mit dem Investor aus Hongkong hat die Höchster Porzellan-Manufaktur ein gutes neues Zuhause gefunden. Hier werden sowohl Handwerkskunst als auch Tradition wertgeschätzt ohne den Blick in die Zukunft außer Acht zu lassen. Wir sind froh einen so kreativen und tatkräftigen Investor gefunden zu haben.“

Die Höchster Porzellan-Manufaktur hatte wegen Zahlungsunfähigkeit Ende Januar 2018 Insolvenz anmelden müssen. Zum (vorläufigen) Insolvenzverwalter wurde Frank Schmitt von der Anwaltssozietät Schultze & Braun bestellt. Er hatte sich Anfang Februar 2018 an Falkensteg gewandt, um eine Lösung für den über Jahre defizitären Geschäftsbetrieb der Höchster Porzellan-Manufaktur zu finden. „Die Übertragung auf den neuen Investor ist ein sehr schönes Ergebnis des Insolvenzverfahrens. Einerseits, weil es gelungen ist, die Manufaktur als hessisches Kulturgut zu erhalten. Andererseits, weil mit dem Investor eine Neuausrichtung einhergeht, die dem Traditionsunternehmen eine Zukunft verspricht", so Insolvenzverwalter Schmitt.

Insbesondere die Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft, Vermieterin der Höchster Porzellan-Manufaktur, aber auch die Stadt Frankfurt und das Land Hessen, haben sich aktiv bei der Rettung des Unternehmens beteiligt.

 

Insolvenzverwaltung

Schultze & Braun Rechtsanwaltsgesellschaft für Insolvenzverwaltung mbH

Frank Schmitt (Insolvenzverwalter)

Philipp Huss

 

Schultze & Braun ist ein führender Dienstleister für Insolvenzverwaltung und Beratung von Unternehmen in der Krise. Mit rund 700 Mitarbeitern an mehr als 40 Standorten in Deutschland und im europäischen Ausland vereint Schultze & Braun als einer der wenigen Anbieter juristischen und betriebswirtschaftlichen Sachverstand unter einem Dach. Schultze & Braun unterstützt Unternehmen regional, national und international in allen Sanierungs- und Restrukturierungsfragen, führt sie durch Krise und Insolvenz oder zeigt, wie sich Insolvenzen vermeiden lassen. Darüber hinaus berät und vertritt Schultze & Braun Mandanten in Fragen der klassischen Unternehmens-, Rechts- und Steuerberatung.

 

Berater M&A

Falkensteg GmbH

Johannes von Neumann-Cosel (Partner)

Georg von Verschuer (Associate)

 

Berater Legal

FINKENHOF Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB

Dr. Maximilian von Mangoldt (Partner)

Carolin Brand (Associate)

 

Erwerber

Hongkong-chinesischer Investor

 

Beratung Erwerber

HEUSSEN Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Georg-René Lubinski (Partner)

 

FALK & Co Consulting GmbH

Rüdiger Stannek (Geschäftsführer)


GRUB BRUGGER verkauft mit FalkenSteg Luftfahrt-Spezialisten AMMATEC GmbH

Die Schweizer Franke Industrie AG übernimmt zum 19.04.2018 die Ammatec GmbH aus Ampfing. „Das ist ein großer Erfolg“, freut sich Rechtsanwalt Martin Mucha von der Stuttgarter Kanzlei GRUB BRUGGER Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB, der die Ammatec GmbH seit Dezember 2017 als Sanierungs- und Restrukturierungsexperte begleitet. „Mit der Franke Industrie AG an ihrer Seite hat die Ammatec GmbH einen verlässlichen neuen Eigentümer gefunden und ist damit für eine erfolgreiche Zukunft bestens gewappnet“, so Mucha weiter. Auch die Geschäftsführer Tilmann Rosch und Eduard Regele zeigen sich zufrieden, dass der über ein gerichtliches Eigenverwaltungsverfahren eingeleitete Sanierungsprozess innerhalb von rund 4 Monaten zu einem erfolgreichen Abschluss gekommen ist.
Weiterlesen

Die Ammatec GmbH hatte Ende Dezember 2017 beim Amtsgericht Mühldorf a. Inn einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens verbunden mit einem Antrag auf Eigenverwaltung gestellt, um den Geschäftsbetrieb der Ammatec GmbH im Zuge dieses Eigenverwaltungsverfahrens zu restrukturieren und zu sanieren. Das Gericht folgte dem Antrag und eröffnete antragsgemäß zum 01.03.2018 das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung.

Als gerichtlich bestellter Sachwalter begleitete das Verfahren Rechtsanwalt Florian Loserth aus der Kanzlei LOSERTH ZEHENTNER & PARTNER Steuerberater Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer mbB, Mühldorf a. Inn.

Während des laufenden Insolvenzverfahrens wurde der Geschäftsbetrieb der Ammatec GmbH uneingeschränkt unter Aufsicht des gerichtlich eingesetzten Sachwalters fortgeführt. Parallel wurde ein strukturierter Investorenprozess mit exklusiver Unterstützung durch Falkensteg Corporate Finance eingeleitet und die Suche nach einem neuen Eigentümer aufgenommen. Der Investorenprozess wurde mit dem Verkauf der Ammatec GmbH an die Franke Industrie AG erfolgreich abgeschlossen. Die Aktivitäten der Ammatec GmbH werden in die neugegründete Franke Industrie GmbH übertragen und weiterhin vom bisherigen Standort in Ampfing gesteuert.

„Es ist uns gelungen den Betrieb in Ampfing und die Arbeitsplätze der Mitarbeiter zu erhalten“, wie Rechtsanwalt Loserth mitteilte, „die Gläubigerversammlung hat die Übertragung des Geschäftsbetriebes am 12.4.2018 einstimmig am Amtsgericht Mühldorf beschlossen.“

Sachwaltung
Loserth, Zehentner & Partner Steuerberater Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer mbB
Florian Loserth (Sachwalter)

LOSERTH, ZEHENTNER & PARTNER ist eine inhabergeführte mittelständische Kanzleien in der Region Altötting- Mühldorf und bietet fachübergreifend rechtliche und steuerliche Beratung, Wirtschaftsprüfung sowie langjährige Erfahrung in Rechts- und Wirtschaftsfragen. Herr Rechtsanwalt Loserth ist seit 2004 als gerichtlich bestellter Insolvenzverwalter und Sanierungsberater tätig.

Eigenverwaltung
GRUB BRUGGER Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB
Martin Mucha
Karl Sebastian Schäfer

GRUB BRUGGER ist seit über 40 Jahren ein auf das Insolvenz-, Sanierungs- und Wirtschaftsrecht spezialisierte Kanzlei, die von ihren Standorten Stuttgart, München, Frankfurt a. Main und Freiburg i. Breisgau aus mit rund 40 Berufsträgern bundesweit agiert. Neben der Insolvenzverwaltung und Eigenverwaltung berät GRUB BRUGGER krisenbefangene Unternehmen ebenso wie Gläubiger. GRUB BRUGGER gehört laut JUVE-Handbuch Wirtschaftskanzleien 2017/2018 wieder zu den führenden Kanzleien in der Insolvenz-/Sanierungsberatung sowie in der Insolvenzverwaltung/Sachwaltung. Martin Mucha ist Fachanwalt für Insolvenzrecht, Partner der Kanzlei GRUB BRUGGER und laut JUVE-Handbuch Wirtschaftskanzleien 2017/2018 einer der führenden Namen in der Insolvenzverwaltung in Deutschland.


Berater M&A

Falkensteg GmbH
Jochen Wierz (Partner)
Florian Weingärtner (Associate)

Erwerber

FRANKE INDUSTRIE AG gehört zur Schweizer Artemis Group und ist ein federführender Experte in der Herstellung von Heißgaspfadkomponenten für Gasturbinen und Triebwerke sowie für die Luft- und Raumfahrt mit Sitz in Aarburg, Schweiz. Das Unternehmen bietet eine breite Palette von Bearbeitungsprozessen, wie Schweißen, Umformen, Laser- und Wasserstrahlbearbeitung, mechanische Bearbeitung sowie zerstörungsfreie Prüfung. Die Kompetenzen werden durch ein leistungsstarkes Netzwerk ergänzt.


Slim-Gruppe übernimmt Aluminiumfolie Merseburg GmbH

Halle (Saale) / München, 2. Mai 2018 - Die Zukunft der insolventen Aluminiumfolie Merseburg GmbH und ihrer Mitarbeiter ist gesichert. Der Insolvenzverwalter und Rechtsanwalt Stephan Poppe, Partner der bundesweit tätigen Kanzlei Eckert, hat mithilfe von FalkenSteg Corporate Finance einen Investor für die Aluminiumfolie Merseburg GmbH in Merseburg gefunden. Die italienische Aluminiumwalz-Gruppe Slim Aluminium SpA (Slim-Gruppe), ein Unternehmen der internationalen Beteiligungsgruppe Quantum Capital Partners (Quantum) aus München, hat den Geschäftsbetrieb der Aluminiumfolie Merseburg GmbH mit Ablauf des 30.4.2018 übernommen.
Weiterlesen

Die  Aluminiumfolie Merseburg GmbH musste im Januar 2018 Insolvenz anmelden. Im anschließenden durch den von FalkenSteg Corporate Finance verantworteten Verkaufsprozess konnte sich die Slim-Gruppe letztlich mit dem besten Gesamtkonzept durchsetzen. Der italienische Hersteller von Aluminiumwalzprodukten ist seit 2015 ein Portfoliounternehmen von Quantum. Die ehemalige Tochter von Norsk Hydro mit Hauptsitz in Cisterna di Latina erweiterte 2017 ihre Produktionskapazitäten und Produktpalette mit dem Zukauf von Slim Fusina Rolling Mill (vormals Arconic) mit Standort in Venedig von 92.000t auf ca. 160.000t pro Jahr. Durch den Ausbau der Produktionskapazitäten, des Produktportfolios und des technischen sowie operativen Know-hows ist die Slim-Gruppe mit einem konsolidierten Umsatz von über EUR 340 Mio. heute der sechstgrößte Hersteller von Aluminiumwalzprodukten in Europa.  Durch den strategischen Zukauf der Aluminiumfolie GmbH verstärkt die Slim-Gruppe ihre Marktposition im Bereich der flexiblen Verpackungen und technischen Anwendungen.

Stephan Poppe, Rechtsanwalt und Partner der Kanzlei  ECKERT sowie Insolvenzverwalter im Verfahren: „Durch den Verkauf hat die Aluminiumfolie Merseburg GmbH wieder eine hervorragende Perspektive. Der Investor hat ein überzeugendes Konzept für den Standort vorgelegt und verfolgt langfristige Ziele. Umso mehr freue ich mich für die Mitarbeiter der Aluminiumfolie Merseburg GmbH und die Kunden, die dem Unternehmen in den vergangenen Monaten die Stange gehalten haben“.

Giovanni Fregnan, Geschäftsführer von Slim, ergänzt: „Die Integration der Aluminiumfolie Merseburg GmbH in die Slim-Gruppe erhöht unsere verfügbare Produktionskapazität auf 170.000 Tonnen pro Jahr. Als Ergänzung zu unseren Standorten in Cisterna di Latina und Fusina bieten wir unseren Kunden mit der  Aluminiumfolie Merseburg GmbH nun auch einen Produktionsstandort in Mitteleuropa und verstärken insbesondere unser Produktangebot im Bereich der Dünnfolien von 6μ bis 50μ. Wir sind zuversichtlich, die Kapazitäten in wenigen Monaten wieder voll auslasten zu können. Wir freuen uns, gemeinsam mit dem Management vor Ort die Unternehmensgruppe weiter zu entwickeln und unsere herausragende Marktposition auf dem europäischen Markt weiter auszubauen.“

Insolvenzverwaltung
Eckert Rechtsanwälte Steuerberater Partnerschaftsgesellschaft mbB
Stephan Poppe (Insolvenzverwalter)
 
Berater M&A
Falkensteg GmbH
Jonas Eckhardt (Partner)
Sascha Dahlke (Director)
 
Erwerber
Slim Merseburg GmbH, Tochtergesellschaft der Slim Aluminium SpA (Slim-Gruppe)
Mark Gooseman (Geschäftsführer)
 
Über Slim Aluminium / Quantum Capital Partners
Die italienische Aluminiumwalz-Gruppe Slim Aluminium SpA (Slim-Gruppe) ist ein Portfolio-Unternehmen der internationalen Beteiligungsgruppe Quantum Capital Partners (Quantum) aus München. Quantum erwirbt Unternehmen mit deutlichen Verbesserungs-, Wachstums- und Entwicklungspotenzialen. Als aktiver und verantwortungsvoller Eigentümer arbeitet Quantum eng mit dem lokalen Management zusammen, damit sichergestellt wird, dass das erworbene Unternehmen eine optimale Entwicklungs- und Wachstumsstrategie umsetzt. Seit seiner Gründung im Jahr 2008 hat Quantum eine Vielzahl von Unternehmen und Geschäftsbereichen von weltweit führenden Unternehmen, wie z.B. Robert Bosch GmbH, Stora Enso, Dürr, Airbus, Nestlé, Tenneco und Norsk Hydro, erworben. Quantum ist mit insgesamt 19 abgeschlossenen Akquisitionen seit 2014 einer der aktivsten Investoren in seiner Branche.

5-nach-12 | FINANCE-Insolvenz-Report Q1/2018: Nur jede vierte Großpleite endet im Aus

Die 2012 geänderten Sanierungsgesetze haben die Überlebenschancen taumelnder Firmen in Deutschland deutlich erhöht, auch weil sie Investoren aus dem Ausland angelockt haben. Seit Jahresbeginn ist die Überlebensquote aber wieder deutlich gesunken.
Weiterlesen
Die tiefgreifenden Änderungen im deutschen Insolvenzrecht, die 2012 in der Einführung der Sanierungsrichtlinie ESUG endeten, haben eine positive Wirkung auf Sanierungsfälle gehabt. Wie eine Analyse zeigt, die FalkenSteg exklusiv für den aktuellen FINANCE-Insolvenz-Report durchgeführt hat, konnten seit 2012 bei drei von vier Großinsolvenzen mit mehr als 20 Millionen Euro Umsatz die betroffenen Unternehmen gerettet werden.

Download FINANCE-Insolvenz-Report Q1/2018

Pacific Bridge Group and FalkenSteg announce partnership to promote Sino-European business cooperation

Pacific Bridge Group, a Shanghai-based advisory firm to Chinese PE funds and strategic investors looking to bring international technology to China, and FalkenSteg announce today they have agreed to join forces in the field of promoting Sino-European business cooperation.

Weiterlesen
Today’s announcement offers a far-reaching strategic partnership between Pacific Bridge and FalkenSteg to work together on facilitating knowledge exchange and strategic cooperation between Chinese and German business partners. Through this relationship, Pacific Bridge and FalkenSteg will match up Chinese investors in need of technology influx from abroad with companies in Europe seeking access to the Chinese market and fruitful joint venture opportunities.
At its core, Pacific Bridge Group advises its China clients on navigating the challenges of setting up successful joint ventures and licensing cooperation with firms outside of China. The firm combines the requisite legal and engineering backgrounds and international experience to help Chinese firms understand and address what their foreign technology holding partners will worry about on the critical IP protection and corporate governance issues. Their partners in particular have automotive and manufacturing management backgrounds in China working for leading global industrial groups.
“FalkenSteg’s prolific corporate finance and target search expertise perfectly complements our service offering that is geared towards setting up sustainable knowledge transfer relationships. A cross-border JV is a long-term collaboration that requires planning on business strategy and cultural integration from the beginning, and we are well positioned to help on that front here in China”, said Art Dicker, partner at Pacific Bridge Group.
Jochen Wierz, partner and Head of FalkenSteg China Desk, added: “We are thrilled to announce our partnership with Pacific Bridge Group, and are proud to be setting a new standard for Sino-European cooperation advisory that goes beyond traditional deal advisory. Our cooperation with Pacific Bridge will help to further enhance our China operations“.
The announced partnership caters to Chinese and European investors willing to build organic and sustainable technology relationships without having to go “all in” as in outright M&A transactions. It also comes in a time of diminishing M&A deals between Europe and China in the wake of stricter political parameters on both ends.

Learn more about Pacific Bridge Group:

Website: www.pacbridge.co

Email: info@pacbridge.co

LinkedIn: www.linkedin.com/company/pacificbridgegroup

WeChat: Scan the QR code to follow Pacific Bridge Group



Liquiditätsmanagement: Grundlage der Betriebsfortführung im Insolvenzverfahren. InsBürO 4/2018, 135 - 138

Gemeinsam mit Herrn Tobias Hartwig von der Kanzlei Schultze & Braun Rechtsanwaltsgesellschaft für Insolvenzverwaltung mbH beleuchten RA Tillmann Peeters und Sebastian Wilde (beide Partner Falkensteg Recovery Advisory) das Liquiditätsmanagement als wesentliche Grundlage der Betriebsfortführung im Insolvenzverfahren in der April-Ausgabe der InsbürO.
Weiterlesen
Die Autoren verdeutlichen das für eine erfolgreiche Betriebsfortführung nötige Fachwissen, das Insolvenzverwalter und ihre Teams aufweisen müssen, insbesondere im Hinblick auf die exakte Kontrolle und Steuerung der Liquidität des verwalteten Unternehmens. Alternativ können grundsätzlich, allerdings vor allem in Eigenverwaltungsverfahren, externe Dienstleister mit der Erstellung derartiger Planungen bauftragt werden, die dann vom Insolvenz- bzw. Sachwalter nur noch auf ihre Plausibilität hin geprüft werden müssen, sofern entsprechende Mittel vorhanden sind.


Im kommenden Beitrag soll der Ablauf eines die Betriebsfortführung begleitenden M&A-Prozesses dargestellt werden.

Pohlmann Hofmann verkauft Traditionsunternehmen an B+P Gerüstbau aus der Aurelius-Gruppe

Das Münchner Gerüstbauunternehmen Gustav Raetz oHG konnte im Rahmen eines nur sechs wöchigen Verkaufsprozesses zum 03.04.2018 an die B+P Gerüstbau, eine Tochter der Aurelius Gruppe, verkauft werden. Das traditionsreiche Münchner Unternehmen musste im Februar 2018 Insolvenzantrag stellen. Durch die Transaktion gelang es dem Insolvenzverwalter Dr. Matthias Hofmann, Kanzlei Pohlmann Hofmann Insolvenzverwalter, alle Arbeitsplätze zu erhalten.

Weiterlesen

Die persönlich haftenden Gesellschafter der Gustav Raetz oHG, die Geschwister Ilse und Heinrich Kober, mussten im Februar 2018 Insolvenzantrag für ihr Unternehmen stellen. Die auf ein im Jahr 1906 gegründetes Unternehmen zurückgehende Gustav Raetz oHG kann auf eine über 100-jährige Geschichte zurückblicken und beschäftigte zuletzt an ihren Standorten in München und im sächsischen Bautzen rund 30 Mitarbeiter. Das Insolvenzgericht München bestellte den Sanierungsexperten und Fachanwalt für Insolvenzrecht Dr. Matthias Hofmann am 09.02.2018 zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Hofmann und seinem Team gelang es kurzfristig eine uneingeschränkte Fortführung des Geschäfts von Raetz zu gewährleisten. Parallel hierzu wurde das Beratungshaus FalkenSteg mit der Durchführung eines Investorenprozesses mandatiert, um das Unternehmen im Wege einer übertragenden Sanierung an einen Investor zu verkaufen.

Wie zuvor geplant eröffnete das Insolvenzgericht am 01.04.2018 das Insolvenzverfahren. Gleichzeitig konnte Hofmann den Verkaufsprozess nach nur gut sechs Wochen abschließen und am 03.04.2018 das Unternehmen an die Unternehmensgruppe um die B+P Gerüstbau verkaufen, die wiederum eine Mehrheitsbeteiligung der AURELIUS Equity Opportunities SE & Co. KGaA ist. Hierzu der Sanierungsexperte: „Unsere Anstrengungen der vergangenen Wochen waren für das Unternehmen und die Gläubiger erfolgreich. Mit dem Verkauf an Aurelius und die B+P Gerüstbau haben wir den Wunsch-Partner für die Zukunft von Raetz gefunden. Besonders freue ich mich, dass alle Arbeitsplätze in München und Bautzen erhalten werden konnten.“

Der Geschäftsführer der Investorin, Alexander Steinberg, konnte sich im Rahmen einer Betriebsversammlung der Belegschaft vorstellen und die Leitung des Unternehmens übernehmen. Die Betriebsübernehmerin soll den Namen Raetz auch in der Zukunft tragen. „Raetz Gerüstbau passt perfekt in unsere Expansionsstrategie. Wir freuen uns auf die Zukunft mit dem bewährten Raetz-Team.“, so Geschäftsführer Alexander Steinberg.

Der Verkauf des Unternehmens an die Aurelius Development One GmbH erweist sich auch für die Gläubiger der Gustav Raetz oHG als überaus positiv; hierzu der Insolvenzverwalter Hofmann: „Es steht bereits jetzt fest, dass die Gläubiger mit einer deutlich überdurchschnittlichen Befriedigungsquote rechnen können.“ Über die konkreten Konditionen des Verkaufs haben die Parteien im Übrigen Stillschweigen vereinbart.

Insolvenzverwaltung

Pohlmann Hofmann Insolvenzverwalter

Dr. Matthias Hofmann (Insolvenzverwalter)

André Obmann

 

Berater M&A

Falkensteg GmbH

Jonas Eckhardt (Partner)

Florian Weingärtner (Associate)


FalkenSteg baut mit Markus Tränkle als neuem Partner das Geschäftsfeld Restrukturierung weiter aus

Frankfurt / Düsseldorf, 20. März 2018. Die Falkensteg GmbH, eine der führenden integrierten deutschen Corporate Finance- und Restrukturierungsberatungen, gewinnt zum 01. März 2018 mit Markus Tränkle einen ausgewiesenen Experten im Bereich Insolvenzberatung mit langjähriger Erfahrung in den Bereichen finanzwirtschaftliche Begleitung von Insolvenzverfahren und Insolvenzabwicklung hinzu.

Weiterlesen
Markus Tränkle war zuletzt für die ARC Managementpartner GmbH verfahrenssteuernd auf diversen Großverfahren insbesondere in den Sektoren Automotive und Retail aktiv. Zuvor arbeitete er als Manager in der Automotive- und Elektroindustrie. Er ist ausgebildeter Controller sowie Restrukturierungs- und Sanierungsexperte, hat ein internationales BWL-Studium erfolgreich absolviert und verfügt über 15 Jahre Restrukturierungserfahrung, davon in den letzten 10 Jahren ausschließlich für Kunden aus der Insolvenzverwaltung.

Als Partner verstärkt Markus Tränkle das Restrukturierungsteam am Standort in Düsseldorf, um die starke Marktposition in diesem Bereich weiter zu festigen. Zukünftig bietet Falkensteg damit auch die Insolvenzabwicklung als weiteren Baustein im Leistungsspektrum an. Nach dem Aufbau einer eigenen Forensik-Praxis zum 1. Januar 2018 rundet die Insolvenzabwicklung das nun holistische Leistungsspektrum im Bereich der Insolvenzberatung ab.

Tillmann Peeters, verantwortlicher Partner der Falkensteg GmbH für den Bereich Recovery Advisory: „Wir freuen uns, mit Markus Tränkle einen der ausgewiesenen Experten für Insolvenzabwicklungen für unser Haus – insbesondere für unsere Insolvenzberatung – gewonnen zu haben“.

Michael Martinez Ferber, Gründungspartner von Falkensteg, ergänzt: „Wir sind davon überzeugt, dass wir mit Markus Tränkle unsere Position als eines der leistungsstärksten Beratungsunternehmen für Restrukturierungen vor, während und nach der Insolvenzantragstellung weiter festigen und ausbauen werden“.

Über Falkensteg
FalkenSteg ist eine partnergeführte Restrukturierungs- und Corporate Finance-Beratung mit Standorten in Düsseldorf, Frankfurt am Main und München. Mit den zwei Säulen Corporate Finance und Recovery Advisory bietet das Unternehmen seinen Kunden ein ganzheitliches Spektrum der gängigen Corporate Finance-Produkte und Sanierungsinstrumente.

In den letzten Jahren hat Falkensteg im Bereich Insolvenzberatung eine Vielzahl von Verfahren in den Themenstellungen Eigenverwaltung, Liquiditätsplanung bzw. wirtschaftliche Verfahrensbegleitung sowie forensische Fragestellungen betreut.

Falkensteg moves mountains!

Mitglieder aus unseren Corporate Finance- und Restructuring-Teams verbrachten Anfang März gemeinsam ein verlängertes Wochenende im Tiroler Stubaital. 

Mit erfrischtem Geist und nicht so frischen Beinen kehrten unsere Kollegen diese Woche auf Ihre Projekte und Ihre Büros in München, Frankfurt und Düsseldorf zurück.

Nächstes Jahr auf ein Neues!

Falkensteg @Restrukturierung 2018

14. Handelsblatt Jahrestagung | 25. bis 27. April | Hilton Frankfurt/Main:

Im Rahmen der 14. Handelsblatt Jahrestagung "Restrukturierung" nimmt Tillmann Peeters, Partner FalkenSteg, als Diskussionteilnehmer an der Paneldiskussion "Restrukturierung im Wandel" teil. Die Paneldiskussion findet am 27. April im Kontext der Session "Restrukturierung 2025 – Herausforderungen für das eigene Geschäftsmodell" statt.

FalkenSteg unterstützt die diesjährige Restrukturierung 2018 offiziell als Förderer.

Weitere Informationen finden Sie auf der Handelsblatt-Website oder in der aktuellen Handelsblatt Jahrestagung Restrukturierungs-Borschüre.

Insolvenzen des Jahres - Flugangst

JUVE Rechtsmarkt | 20. Jahrgang | Januar 2018 – Frankfurt / Köln, Januar 2018:

In der aktuellen Ausgabe von JUVE Rechtsmarkt erläutert Partner Tillmann Peeters den vernetzten Beratungsansatz von FalkenSteg im Rahmen von Insolvenzverfahren. Zusätzlich wird ein Überblick über die Top 50 Unternehmensinsolvenzen des Jahres 2017 gewährt.

Lesen Sie den ganzen Artikel hier.


SZA Schilling, Zutt & Anschütz verkauft mit Falkensteg Eisenguss-Spezialisten ENA Guss Albbruck

Im Insolvenzverfahren der ENA Guss Albbruck GmbH („ENA“) hat Herr Rechtsanwalt Thomas Oberle als Insolvenzverwalter das Unternehmen an den Investor Navigator Capital („Navigator“) im Wege einer übertragenden Sanierung veräußert. Das Traditionsunternehmen (Gründung 1866) musste im Oktober 2017 Insolvenzantrag beim Amtsgericht Waldshut-Tiengen stellen. Im Dezember 2017 wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Nun ist es dem Insolvenzverwalter gemeinsam mit Falkensteg gelungen, den operativen Geschäftsbetrieb der Gesellschaft im Wege einer übertragenden Sanierung an den Münchener Investor Navigator Capital zu veräußern. Die Übertragung auf das neugegründete Unternehmen Giesserei Albbruck GmbH erfolgte zum 1. Februar 2018.

Weiterlesen
Nachdem zum Zeitpunkt der Stellung des Insolvenzantrages der Geschäftsbetrieb – u.a. aufgrund fehlender Rohmaterialien – zum Erliegen gekommen war, ist es dem Team um Herrn Thomas Oberle, dem auch der Interimsmanager Markus Tränkle angehört, gelungen, die Produktion im Rahmen des vorläufigen Insolvenzverfahrens wieder aufzunehmen und auch nach Verfahrenseröffnung den Geschäftsbetrieb in vollem Umfang fortzuführen. Parallel wurde ebenfalls unmittelbar nach Anordnung des vorläufigen Insolvenzverfahrens ein internationaler Investorenprozess aufgesetzt, aus dem Navigator als Investor mit dem überzeugendsten Konzept hervorgegangen ist.

Mit Navigator als neuem Investor gliedert sich ENA nun in eine junge dynamische Gruppe von Industriebeteiligungen im Metallsektor ein. Navigator verspricht sich durch die branchenverwandten Unternehmen der Gruppe auch interne Synergien und Aufträge. Es wurden Investitionen in den Maschinenpark, das Personal sowie allgemeine Prozessverbesserungen angekündigt. Auf dieser Basis können die Mitarbeiter der ENA nun positiv in die Zukunft blicken.

Bereits im Jahr 2013 durchlief das Vorgängerunternehmen der ENA Guss Albbruck GmbH (ENA Guss GmbH) ein Insolvenzverfahren und wurde durch den US-amerikanischen Investor Fansteel Inc. erworben. Im Nachgang dazu erfolgte eine gesellschaftsrechtliche Aufteilung der beiden Betriebsstandorte Albbruck und Erzingen auf zwei Gesellschaften. Das jetzige Insolvenzverfahren umfasst nun lediglich den Standort in Albbruck, an dem ENA eine Eisengießerei mit nachgelagerter Bearbeitung betreibt. Insgesamt arbeiteten im Unternehmen zuletzt 61 Mitarbeiter. Die geschaffene Fortführungslösung mit Navigator Capital ermöglicht die Rettung dieser Arbeitsplätze.

„Der Erhalt aller Arbeitsplätze und die Fortführung des traditionsreichen Gießereibetriebs sind eine große Leistung aller Beteiligten, insbesondere der Mitarbeiter. Hierfür gilt allen Beteiligten mein ausdrücklicher Dank“ freut sich Thomas Oberle als Insolvenzverwalter.

ENA ist ein Kleinserienspezialist für Eisengussteile und bietet seinen Kunden eine hohe Integration in die Wertschöpfungskette durch die Lieferung von einbaufertigen Teilen. Für die Kunden, die vornehmlich aus den Bereichen Nutzfahrzeuge und Maschinen-/Anlagenbau stammen, fertigt ENA im Maschinenform- und Handformverfahren Grauguss und Sphärogussteile bis zu maximal 3,5t pro Gussstück. Die fertigen Gussteile erhalten danach in der hausinternen Putzerei den letzten Feinschliff und können auf Kundenwunsch auf mehreren CNC Maschinen bearbeitet oder lackiert werden. Im eigenen Modellbau können die Modelle für die Gussstücke eigens gewartet und instandgesetzt werden. ENA’s Spezialisierung liegt in der Fertigung von komplexen Bauteilen in kleinen Serien. Dadurch hat sich ENA in dieser Branche seit nunmehr über 150 Jahren Unternehmensgeschichte mit einem festen Platz in der Gießerei-Landschaft etabliert.
 

Insolvenzverwaltung
Schilling, Zutt und Anschütz Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Thomas Oberle (Insolvenzverwalter)
Marc-Philippe Hornung, MBA
Katja Schmitt
 
Berater M&A
Falkensteg GmbH
Jochen Wierz (Partner)
Enis Lütkenhöner (Associate)
 
Investor
Navigator Capital GmbH
Christian Muschick (Geschäftsführer)
Ferdinand Mirow
Dr. Jochen Brinkmann
 
Über Schilling, Zutt und Anschütz Rechtsanwälte
SZA Schilling, Zutt & Anschütz ist seit beinahe einem Jahrhundert eine der angesehensten deutschen Wirtschaftssozietäten. Mit mehr als 75 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten und Büros in Frankfurt, Mannheim und Brüssel berät SZA nationale und internationale Mandanten zu komplexen wirtschaftsrechtlichen Fragestellungen, insbesondere in den Bereichen Gesellschaftsrecht, M&A, Kapitalmarktrecht, Arbeitsrecht, Kartellrecht, Gewerblicher Rechtsschutz, Wettbewerbsrecht, Prozessrecht, Öffentliches Recht, Steuerrecht sowie Insolvenzrecht.

Rechtsanwalt Thomas Oberle und Rechtsanwalt Marc-Philippe Hornung werden regelmäßig von verschiedenen Insolvenzgerichten als Insolvenzverwalter bestellt und sind als „Eigenverwalter“ tätig. Sie sind Gründungsmitglieder des Forum270, einem Zusammenschluss führender Restrukturierungsberater und Insolvenzpraktiker.

Weitere Infos: www.sza.de
 
Über Navigator Capital
Navigator Capital GmbH ist als Beteiligungsholding mit Sitz in München und Büros in London, Paris und Zürich aktiv. Sie ist eine auf Unternehmen mit erhöhtem Managementbedarf spezialisierte Private Equity-Partnerschaft. Insbesondere ist sie auf nicht zum Kernbereich des Verkäufers gehörigen Unternehmensteile und individuelle Nachfolgeregelungen fokussiert. Ziel ist dabei immer das Einschwenken auf einen nachhaltigen Wachstumskurs. Eventueller Restrukturierungsbedarf wird durch die in der Partnerschaft vorhanden, einschlägigen Erfahrungen abgedeckt.

Das Team aus erfahrenen Transaktions-, Finanzierungs- und Restrukturierungsexperten legt Wert auf die Entwicklung maßgeschneiderter Transaktionsstrukturen und Fortführungskonzepte, welche sowohl die Bedürfnisse und Ängste der Verkäuferseite adressieren, als auch mit Nachdruck auf die Steigerung des operativen Erfolgs der Portfoliogesellschaften hinwirken.
 
Über FalkenSteg
FalkenSteg ist eine partnergeführte Restrukturierungs- und Corporate Finance-Beratung mit Standorten in Düsseldorf, Frankfurt am Main und München. Mit den zwei Säulen Corporate Finance und Recovery Advisory bietet das Unternehmen seinen Kunden ein ganzheitliches Spektrum der gängigen Corporate Finance-Produkte und Sanierungsinstrumente.
Weitere Infos: www.falkensteg.de
 
Lesen Sie den ganzen Artikel beim RWS Verlag auf www.rws-verlag.de.

Airberlin Technik unter Leitung der Eigenverwaltung um Frank Kebekus als Asset Deal durch Falkensteg verkauft

Januar 2018. Die Eigenverwaltung der airberlin technik GmbH unter der Führung von Dr. Frank Kebekus als Generalbevollmächtigtem hat mit Wirkung zum 31.12.2017 den Geschäftsbetrieb an das Erwerberkonsortium von Nayak und Zeitfracht als Asset Deal veräußert.
Weiterlesen
Für die airberlin technik wurde im Rahmen der Insolvenz der airberlin Gruppe am 15.08.2017 ein Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Zum Sachwalter wurde Prof. Dr. Lucas Flöther von Flöther & Wissing Insolvenzverwaltung bestellt. An zuletzt fünf Standorten erbrachte das Unternehmen überwiegend Wartungsdienstleistungen für die Flugzeugflotte der airberlin Gruppe. airberlin technik war dabei mit ca. 1.000 Mitarbeitern einer der drei größten Wartungsanbieter in Deutschland. Der Veräußerungsprozess war aufgrund der Auslastungsabhängigkeit vom Fortbestand der airberlin Flotte maßgeblich beeinflusst.

Die übertragende Sanierung konnte nur durch eine erhebliche arbeitsrechtliche Reorganisation erreicht werden. Bei dieser wurde in kürzester Zeit eine Sozialauswahl mit Interessenausgleich nach Erwerberkonzept durchgeführt, eine Transfergesellschaft für ca. 70% der Mitarbeiter gegründet und ein neuer Tarifvertrag verhandelt. Nur durch eine sehr enge und lösungsorientierte Handlungsweise aller Beteiligten konnte ein positives Ergebnis erreicht werden. Die Übernahme sichert somit ca. 30% der Arbeitsplätze der airberlin technik.

Durch den Erwerb wird die Nayak Aircraft Service GmbH & Co. KG zum größten airlineunabhängigen Wartungsdienstleister Europas.

„Der Erhalt von ca. 300 Arbeitsplätzen und die ständige Sicherstellung der Wartung der Flotte der airberlin sind eine große Leistung aller Beteiligten, insbesondere der Mitarbeiter. Hierfür gilt allen Beteiligten mein ausdrücklicher Dank“ wird Dr. Frank Kebekus als Generalbevollmächtigter und Berater der Eigenverwaltung zitiert.

„Mit der Veräußerung des Geschäftsbetriebs ist es gelungen, den für die Gläubiger optimalen Lösungsweg zu beschreiten“ erklärte der Sachwalter Prof. Dr. Lucas Flöther.

Wolfgang Schepp, CEO NAYAK, äußerte sich erfreut zum gelungenen Kauf: „Durch den Erwerb der airberlin technik können wir als NAYAK unsere Position als größter airlineunabhängiger Wartungsbetrieb Europas festigen und ausbauen. Die Ausweitung unserer Kapazitäten, insbesondere in Deutschland, verbessert unsere Wettbewerbsfähigkeit und eröffnet wichtige Geschäftsfelder“.

Tillmann Peeters freute sich ebenfalls über den gelungenen Verkauf: „Zeitweise mussten wir ein Unternehmen mit hervorragenden Fähigkeiten, aber leider ohne Umsatz anbieten. Erst als sich die Unsicherheiten im Airline Deal verringert haben, konnte der Verkauf unter Dach und Fach gebracht werden. Mitentscheidend war dann schließlich die pragmatische Herangehensweise aller Beteiligten“.

Eigenverwaltung
Kebekus et Zimmermann
Dr. Frank Kebekus (Rechtsanwalt)
Frank Schwarzer (Rechtsanwalt)
Tobias Frommhold (Rechtsanwalt - Arbeitsrecht)

Freshfields Bruckhaus Deringer LLP 
Dr. Stephan Reemts (Rechtsanwalt - Corporate)
Dr. Lennart Schramm (Rechtsanwalt - Corporate)

Sachwaltung
Flöther & Wissing Rechtsanwälte
Prof. Dr. Lucas F. Flöther (Sachwalter)

Berater M&A (Verkäufer)
Falkensteg GmbH
Tillmann Peeters (Partner)
Johannes v. Neumann-Cosel (Partner)
Georg Verschuer (Associate)

Berater NAYAK (Käufer)
Peter Jark (Rechtsanwalt – Corporate) BBL Bernsau Brockdorff & Partner
Dr. Marcus Richter (Rechtsanwalt – Arbeitsrecht) GÖRG Rechtsanwälte
Sven Peters (Financial Advisor) Centuros GmbH

Über Kebekus et Zimmermann
Die Kanzlei Kebekus et Zimmermann Rechtsanwälte ist ausschließlich wirtschaftsrechtlich tätig und verfügt insbesondere über langjährige Erfahrung im Insolvenz- und Restrukturierungsbereich. Neben der Insolvenzverwaltung sowie der Sachwaltung in Eigenverwaltungsverfahren liegt ein Tätigkeitsschwerpunkt der Sozietät in der Begleitung komplexer Restrukturierungsprozesse in Unternehmen, sowohl im mittelständischen Bereich als auch für nationale wie internationale Konzerne.
Die Sozietät Kebekus et Zimmermann nimmt im deutschen Restrukturierungs- und Insolvenzumfeld seit Jahren eine bedeutende Position ein und wurde zuletzt erneut vom Handelsblatt unter die „Besten Anwälte 2016“ gewählt, Dr. Frank Kebekus darüber hinaus zum „Anwalt des Jahres 2016“ im Bereich Restrukturierung und Insolvenzrecht.
Weitere Infos: http://kebekus-zimmermann.de

Über Flöther & Wissing Rechtsanwälte
Flöther & Wissing Rechtsanwälte gehört seit mehr als 20 Jahren zu den führenden deutschen Kanzleien auf allen Gebieten des Restrukturierungs- und Insolvenzrechts. An zehn Standorten in Deutschland sind wir vertreten und genießen seit Jahren überregionales Ansehen. Im Vordergrund unseres Handelns stehen Transparenz und die offene Kommunikation mit allen Verfahrensbeteiligten. Mit einem Team von mehr als 100 kompetenten Mitarbeitern führen wir Unternehmen mit effizienten und intelligenten Sanierungslösungen durch wirtschaftliche Krisen.
Weitere Infos: http://www.floether-wissing.de
 
Über FalkenSteg
FalkenSteg ist eine partnergeführte Restrukturierungs- und Corporate Finance-Beratung mit Standorten in Düsseldorf, Frankfurt am Main und München. Mit den zwei Säulen Corporate Finance und Recovery Advisory bietet das Unternehmen seinen Kunden ein ganzheitliches Spektrum der gängigen Corporate Finance-Produkte und Sanierungsinstrumente.
Weitere Infos: http://www.falkensteg.com 

Über die ehemalige airberlin technik GmbH
Die airberlin technik GmbH (ABT) ist der luftfahrttechnische Betrieb innerhalb der airberlin group und Hauptanbieter von Wartungsleistungen für die Flugzeuge der Gruppe. Unsere rund 1.500 Mitarbeiter arbeiten an 11 Standorten deutschlandweit und international und erbringen nahezu alle luftfahrttechnischen Dienstleistungen. Zu unseren Kunden gehören neben der airberlin group auch eine stetig wachsende Anzahl namhafter deutscher und internationaler Airlines.
Weitere Infos: http://www.airberlin-technik.com
 
Über die NAYAK
Nayak Aircraft Service GmbH & Co. KG ist ein Aircraft Maintenance Provider (MRO) in Europa und spezialisiert auf Line und Base Maintenance, Component Services, Non Destructive Testing und andere Dienstleistungen für Narrow & Wide Body Aircraft (ATR, Boeing, Airbus, BAE etc.). Durch den Erwerb der Airberlin Technik wird Nayak zum größten Airline-unabhängigen Wartungsdienstleister Europas.
Weitere Infos: http://www.nayak.aero/home/
Lesen Sie den ganzen Artikel bei INDat auf www.indat-report.de


FalkenSteg goes China: Recap Invest in Germany Forum 2017 in Shanghai

Falkensteg Corporate Finance and Rödl & Partner hosted their first annual Invest in Germany Forum in Shanghai on 22/23 November.
Weiterlesen
A success all along the line, the Invest in Germany Forum has brought top management, private equity investors, banking executives as well as financial and legal advisors from both China and Germany face to face to discuss recent developments in the Sino-German M&A landscape and to provide first-hand practical insights for Chinese investors contemplating acquisitions or other forms of strategic cooperation in Germany.

The interactive presentations and interviews by a multitude of high-calibre speakers have shed light on 2017 Chinese M&A activity in Germany, transcending mega trends, such as Industry 4.0 and autonomous driving, and the overall effect of the Belt and Road initiative on cross-border M&A. Additionally, Falkensteg Corporate Finance and Rödl & Partner have presented “live” investment opportunities in the German automotive and automation sectors.

Attendees have expressly commended the intimate setting of the two-day investor event with approximately 25 participants per day, which allowed for intensive networking and meaningful conversations on the topics presented with top-class guests.

Wülfing Zeuner Rechel (WZR) verkauft mit Falkensteg norddeutschen Elastomer-Spezialisten

Dezember 2017. Der Insolvenzverwalter Dr. Hans-Peter Rechel von Wülfing Zeuner Rechel Rechtsanwälte hat den insolventen Elastomer und Silikonspezialisten Gebr. Schmidt Gummiwarenfabrik GmbH & Co. KG im Rahmen einer übertragenden Sanierung erfolgreich an eine Investorengemeinschaft verkauft. Das Unternehmen aus Stade war Anfang August in die Insolvenz geraten. 

Weiterlesen
Grund war ein jahrelanger Abfluss von Liquidität aufgrund eines Schiedsspruchs, der einer Erbengemeinschaft umfangreiche Abfindungsansprüche zugestanden hatte. Mit dem neuen Investor blickt das norddeutsche Unternehmen nun in eine erfolgversprechende Zukunft. Der Neustart wird möglich, nachdem es gelungen ist den Geschäftsbetrieb der Gebr. Schmidt Gummiwarenfabrik mitsamt fast aller Mitarbeiter an die New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie AG per 01.01.2018 zu übertragen. In einer parallelen Transaktion wurde der Grund- und Immobilienbesitz der Schuldnerin auf eine Tochtergesellschaft der J. Lindemann Gruppe übertragen. Über die Kaufpreise haben alle Parteien Vertraulichkeit vereinbart.

„Während des gesamten Verfahrens habe ich immer betont, dass die Gebr. Schmidt Gummiwarenfabrik über einen ausgezeichneten Ruf mit ausgesprochen qualifizierten Mitarbeitern verfügt. Daher freue ich mich umso mehr, dass wir es nun innerhalb kurzer Zeit geschafft haben einen Investor mit Branchenerfahrung gewinnen zu können. Dieser wird das Unternehmen vor Ort fortführen und dadurch einen Großteil der Arbeitsplätze in Stade erhalten,“ sagt Dr. Hans-Peter Rechel. Die Gebr. Schmidt Gummiwarenfabrik GmbH & Co. KG fertigt hochwertige Gummi- und Kunststoffmischungen. Das breite Anwendungsspektrum umfasst den Fahrzeugbau, die Luft- und Raumfahrt, Haushaltsgeräte sowie den Pharmabereich.

„Mitentscheidend waren Teamwork und ein schneller, stringenter Prozess der frühzeitig eine Auswahlentscheidung im offenen Investorenprozess herbeigeführt hat. Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit der Insolvenzverwaltung und dem Erwerber ein so zufriedenstellendes Ergebnis für alle Seiten erreichen konnten,“ sagt Jochen Wierz, Partner bei FalkenSteg, der für die Gestaltung und Durchführung des Investorenprozesses verantwortlich war.

Weiter führt Alleinvorstand Bernd Menzel der börsennotierten New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie AG aus: „Das neu gegründete Unternehmen wird in alle Aktivitäten der Gebr. Schmidt Gummiwarenfabrik GmbH & Co. KG eintreten. Damit erhält die Gebr. Schmidt Gummiwarenfabrik eine starke und fest in der Region verwurzelte Muttergesellschaft, die ihrerseits selbst über ein breites und komplementäres Leistungsspektrum bei hochtechnologischen Hartgummi- und Weichgummiformteilen verfügt“. Menzel ist überzeugt, dass sich beide Seiten zukünftig beinahe optimal ergänzen. Künftig wird die Unternehmensgruppe NYH AG dank der Produktionsfertigkeiten der Gebr. Schmidt Gummiwerke eine noch tiefere Wertschöpfung anbieten können.

Die Gebr. Schmidt Gummiwarenfabrik GmbH & Co. KG musste am 3. August 2017 einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Stade stellen, nachdem bereits vorinsolvenzlich eingeleitete leistungs- und finanzwirtschaftliche Restrukturierungsmaßnahmen nicht den erhofften Erfolg brachten. Das Gericht hatte am 9. Oktober 2017 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Die Gebr. Schmidt Gummiwarenfabrik GmbH & Co. KG eröffnet und Rechtsanwalt Dr. Hans-Peter Rechel zum Insolvenzverwalter bestellt.

Insolvenzverwaltung
Wülfing Zeuner Rechel Partnerschaft Rechtsanwälte
Dr. Hans-Peter Rechel (Insolvenzverwalter)

Berater M&A
Falkensteg GmbH
Jochen Wierz (Partner)
Florian Weingärtner (Associate)

Über WZR Insolvenz GbR
Als Teil der WZR Gruppe ist die WZR Insolvenz GbR spezialisiert auf die Insolvenzverwaltung, einschließlich der Durchführung von Schutzschirm- und Eigenverwaltungsverfahren sowie Insolvenzplanverfahren, auf die Sanierungsberatung und die Beratung von Gläubigern, insbesondere auch Anleihegläubiger. WZR ist eine überregional tätige Kanzlei von Rechtsanwälten, Wirtschaftsjuristen und Sachbearbeitern mit über 40 Mitarbeitern an 11 Standorten. Als Insolvenzexperten, die branchenübergreifend tätig sind, verfügt die WZR Insolvenz GbR über langjährige, fundierte Kenntnisse in der Insolvenzverwaltung und sind seit Bestehen mit über 3.000 Regelinsolvenzverfahren betraut worden.
Infos: http://www.wzr-inso.com/home/

Über FalkenSteg
FalkenSteg ist eine partnergeführte Restrukturierungs- und Corporate Finance-Beratung mit Standorten in Düsseldorf, Frankfurt am Main und München. Mit den zwei Säulen Corporate Finance und Recovery Advisory bietet das Unternehmen seinen Kunden ein ganzheitliches Spektrum der gängigen Corporate Finance-Produkte und Sanierungsinstrumente.
Weitere Infos: www.falkensteg.de

Über die ehemalige „Gebr. Schmidt Gummiwarenfabrik GmbH & Co. KG“
Die Gebr. Schmidt Gummiwarenfabrik GmbH & Co. KG fertigt als Familienunternehmen seit 1917 und in dritter Generation hochwertige Gummi- und Kunststoffmischungen. Das breite Anwendungsspektrum umfasst den Fahrzeugbau, die Luft- und Raumfahrt, Haushaltsgeräte und den Pharmabereich. Planmäßig zum 01.01.2018 wird der Betrieb der Schuldnerin von der New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie AG übernommen und als gesonderter Betriebsteil in Stade fortgeführt.

Über die Unternehmensgruppe NYH AG
Gegründet im Jahr 1871, als eine der ältesten deutschen Aktiengesellschaften, ist die New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie AG ein international tätiges Unternehmen, dessen Kernkompetenz in der Entwicklung und Herstellung von hochtechnologischen Hartgummi-, Weichgummi- und Kunststoff-Formteilen liegt. In enger Zusammenarbeit mit Kunden aus der Automobil-, Luftfahrt-, Musikindustrie und des Maschinenbaus entstehen maßgeschneiderte technische Komponenten. Des Weiteren produziert die NYH AG seit über 150 Jahren Kämme aus Ebonit (Naturkautschuk) in hochwertigster Manufakturqualität. Nach dem Umzug der Produktion nach Lüneburg in einen modernen Neubau in 2009 verfolgt die Gruppe einen Expansions- und Wachstumskurs.

FalkenSteg goes China: Invest in Germany Forum 2017 in Shanghai

Our Invest in Germany Forum for the first-time proceeds in Shanghai on 22 and 23 November 2017 for the annual event on the outlook of investment opportunities in Germany.

Weiterlesen
Attracting more than 50 attendees and 10 speakers, this hand-picked event helps Chinese investors forge relationships in the German investment community. 

The programm aims to adress possible pitfalls, promising investment strategies, potential targets through interactive debates and practical, no-nonsense viewpoints.

For further information and registration please visit our website: www.investforumgermany.cn


Mehr Großinsolvenzen im Q3: Unser neuer 5-nach-12-Report ist online!

Während die Gesamtzahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland aufgrund der guten Konjunkturlage weiter zurückgeht – um 5 Prozent im ersten Halbjahr –, zeichnet sich im gehobenen Mittelstand ein gegenläufiger Trend ab:

Weiterlesen
Die Zahl der Großinsolventen zieht deutlich an. Dies geht aus dem neuesten FINANCE-Insolvenz-Report zum dritten Quartal hervor, den wir exklusiv für das FINANCE erstellt haben. Viel Freude bei der Lektüre! 

Lesen Sie den ganzen Artikel hier

Erfolgreiches Sanierungsverfahren für Lindenfarb

Aalen, 10.10.2017: Erfolgreiches Ende des Sanierungsverfahrens in Eigenverwaltung bei der Lindenfarb Textilveredelung Julius Probst GmbH: Die Beteiligungsgesellschaft Radial Capital Partners übernimmt den Textilveredler mit Sitz in Aalen. Das Frankfurter Team der Corporate-Finance-Boutique FalkenSteg berät den M&A-Prozess der Eigenverwaltung.
Weiterlesen
Die Gläubiger stimmten am Montag dem vom Unternehmen vorgelegten Insolvenzplan einstimmig zu. Damit könnte das Sanierungsverfahren noch in diesem Monat erfolgreich abgeschlossen werden.

Lindenfarbs Sanierungsgeschäftsführer Detlef Specovius, erfahrener Restrukturierungsexperte von Schultze & Braun, zeigt sich mit dem Ergebnis der Abstimmung sehr zufrieden: „Das Verfahren ist aus meiner Sicht hervorragend gelaufen und ein positives Beispiel dafür, was mit einem Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung erreicht werden kann. Wir haben die Schwachstellen eingehend analysiert und eine ganze Reihe von Maßnahmen ergriffen, um das Unternehmen gesund aufzustellen.“

Dazu gehörten unter anderem der konsequente Abbau von Lieferrückständen, die Optimierung der innerbetrieblichen Organisation, eine Stärkung des Vertriebs sowie Preisanpassungen. „Mit diesem Bündel von Maßnahmen ist es uns gelungen, den Umsatz sogar während der laufenden Sanierung auszubauen, Vertrauen bei den Kunden wiederaufzubauen und in der Folge die notwendigen Personalanpassungen gering zu halten , sagt Specovius. Das war eine Teamleistung, für die ich mich bei den Mitarbeitern, aber auch bei unserem Sachwalter, Herrn Rechtsanwalt Dr. Tibor Braun, herzlich bedanken möchte. Auch die Gläubiger haben Lindenfarb während der Restrukturierung vorbildlich unterstützt und werden dafür mit einer deutlich überdurchschnittlichen Quote belohnt.“

Der M&A-Berater Johannes Neumann-Cosel, Partner bei der Corporate-Finance-Boutique FalkenSteg, zeigt sich optimistisch: „Radial Capital Partners wird Lindenfarb ein hervorragendes neues Zuhause bieten. Das Team von Radial ist sanierungserfahren und wird die nächsten Schritte erfolgreich meistern.“

Neuer Gesellschafter bei Lindenfarb ist Radial Capital Partners, Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in München, die sich in einem Bieterprozess gegenüber mehreren Interessenten durchgesetzt hat. Sie wurde Ende 2014 von den langjährig erfahrenen Private-Equity-Managern Ulrich Radlmayr und Andreas Mayr als unabhängige Beteiligungsgesellschaft gegründet. Radial Capital Partners beteiligt sich branchenübergreifend und mehrheitlich an Konzerngesellschaften und mittelständischen Unternehmen in Sonder- und Umbruchsituationen mit Jahresumsätzen zwischen 10 und 250 Millionen Euro.

Kernelement des Engagements ist, neben der Bereitstellung von Kapital, die operative Begleitung und Entwicklung der Gruppenunternehmen. Das Team von Radial Capital Partners verfügt über umfangreiche und langjährige Investment- und Managementerfahrung aus zahlreichen Unternehmenstransaktionen und Restrukturierungsprojekten.

Die Lindenfarb Textilveredelung Julius Probst GmbH & Co. KG ist Europas größter unabhängiger Textillohnveredeler und Marktführer für Maschenware. Das Unternehmen veredelt vorwiegend Technische Textilien, z. B. Stoffe für Dachhimmel von Automobilen, aber auch Heim- und Bekleidungstextilien. Lindenfarb erwirtschaftet einen Jahresumsatz von mehr als 30 Millionen Euro.

In der Mode viel Stoff für Restrukturierung

Unser Kollege Frederik Olms war am 20. September 2017 beim 5. Frankfurter Insolvenz- und M&A-Forum. Der Einladung der P+P Training GmbH folgten rund 220 Teilnehmer. In der aktuellen Ausgabe des INDat Reports schreibt er über seine Eindrücke.
 
Lesen Sie den ganzen Artikel hier.

Grub Brugger verkauft mit Falkensteg
überwiegende Anteile des engineering-Dienstleister
Kontec Group

September 2017. Insolvenzverwalter Martin Mucha hat Geschäftsanteile am Kerngeschäft des Engineering-Spezialisten KONTEC an die RLE International verkauft. Die Unternehmensgruppe aus Korntal-Münchingen bestehend aus 8 Gesellschaften und insgesamt 13 Standorten war vor rund sieben Monaten in die Insolvenz gerutscht. Für die 6 operativen Kerngesellschaften wurde zunächst beim Amtsgericht Ludwigsburg ein Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in sog. Eigenverwaltung gestellt. Grund für die finanzielle Schieflage der KONTEC-Gruppe war maßgeblich die erst langsam greifende strategische Neuausrichtung auf die Kompetenzbereiche E-Mobilität und autonomes Fahren.
Weiterlesen

Der Umbau der Unternehmensgruppe wurde zudem durch hohe Altverbindlichkeiten aufgrund von früheren Investitionen in Abgas- und Motorenprüfstände erschwert. Nach dem Scheitern der intendierten Eigensanierung im Wege der Insolvenzplanlösung sah sich der damalige Sachwalter und spätere Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Martin Mucha von der Kanzlei GRUB BRUGGER gezwungen innerhalb kürzester Zeit eine Investorenlösung zu gestalten. Hierbei konnte jedoch auf den bereits angestoßenen Dual Track-Investorenprozess zurückgegriffen werden. Herrn Mucha und seinem Team ist es gelungen mehrere synchrone Transaktionen trotz anspruchsvoller Ausgangslage zu realisieren. Das operative Kerngeschäft konnte dabei in Teilbereichen erfolgreich an die RLE International veräußert werden. Mit dem neuen Investor blickt das Unternehmen nun in eine erfolgversprechende Zukunft. Der Neustart wird möglich, nachdem es parallel gelungen ist den Standort in Neckarsulm auf die Alten Group zu übertragen und einen Sozialplan gemeinsam mit dem Betriebsrat der Gruppe zu gestalten und umzusetzen. Über die Kaufpreise haben alle Parteien Vertraulichkeit vereinbart.

„In einer sehr schwierigen Situation ist es gelungen den Kern des Unternehmens zu bewahren und in eine hoffentlich gute Zukunft zu überführen. Die notwendigen Strukturen konnten nur gemeinsam mit dem Betriebsrat und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über die Umsetzung schmerzhafter Einschnitte gestaltet werden. Im Ergebnis freue ich mich daher umso mehr, dass wir es nun doch innerhalb kurzer Zeit geschafft haben mit RLE einen Hauptinvestor mit Branchenerfahrung und internationaler Reputation gewinnen zu können. Hierdurch konnten wir 140 Arbeitsplätze in Korntal und Crailsheim erhalten“, sagt Martin Mucha. KONTEC wird zukünftig neben dem stabilen Geschäft im Maschinenbau vor allem die Zukunftsthemen E-Mobility und autonomes Fahren entwickeln und betreiben.

„Erfolgsentscheidend war, dass die Stakeholder frühzeitig einen sogenannten Dual Track- Investorenprozess zur Generierung von Lösungsalternativen implementiert hatten. So konnten wir gemeinsam mit der Insolvenzverwaltung und den Erwerbern in so kurzer Zeit unter enormen Herausforderungen und Anstrengungen ein letztendlich zufriedenstellendes Ergebnis erreichen“, sagt Jochen Wierz, Partner bei FalkenSteg, der für die Gestaltung und Durchführung des internationalen Investorenprozesses verantwortlich war.

Weiter führt Ralf Laufenberg, CEO und Unternehmenssprecher der RLE aus: „Wir haben uns für das Engagement bei der KONTEC-Gruppe mit Unterstützung durch die Argonas Corporate Finance GmbH entschieden, weil wir das Potential in zweierlei Hinsicht erkannt haben. Zum einen wird das eingebrachte Know-how die Kompetenzen von RLE sinnvoll erweitern, zum anderen wird die globale Wachstumsstrategie unterstützt und unsere Marktposition gestärkt“. Laufenberg ist optimistisch, dass sich beide Seiten sinnvoll ergänzen. Vor allem von der Integration ergänzender Fähigkeiten in den Bereichen Elektrik/Elektronik und autonomes Fahren erhofft sich RLE neue Möglichkeiten.

Die KONTEC GmbH mit Sitz in Korntal-Münchingen hat am 16. Januar 2017 beim Amtsgericht Ludwigsburg einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gemäß § 270a Insolvenzordnung (InsO) gestellt. Gleiches galt für das hundertprozentige Tochterunternehmen der KONTEC GmbH, KONTEC Unternehmensbeteiligungs GmbH sowie deren Tochterunternehmen, die KONTEC Engineering Rhein Main GmbH und die KONTEC Motorenentwicklungsgesellschaft mbH. Gleichzeitig wurde die Eröffnung des Insolvenzverfahrens in einem sog. Schutzschirmverfahren nach § 270b InsO für die KONTEC Engineering Stuttgart GmbH und die KONTEC Service Solutions GmbH beantragt. Für die Gesellschaften DIF DIE IDEENFABRIK GmbH sowie KONTEC Engineering Thüringen GmbH wurde die Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Form eines Regelverfahrens beantragt. Als vorläufiger Insolvenzverwalter der DIF DIE IDEENFABRIK GmbH sowie KONTEC Engineering Thüringen GmbH wurde Rechtsanwalt Dr. Philipp Grub aus der Kanzlei GRUB BRUGGER bestellt.

Mit jeweiligem Beschluss vom 1. April 2017 hat das Amtsgericht Ludwigsburg die Insolvenzverfahren über die in der vorläufigen Eigenverwaltung befindlichen Gesellschaften der KONTEC-Gruppe eröffnet. Das Amtsgericht Ludwigsburg hat Rechtsanwalt Martin Mucha von der Kanzlei GRUB BRUGGER zum Sachwalter der KONTEC GmbH, KONTEC Unternehmensbeteiligungs GmbH, KONTEC Engineering Rhein-Main GmbH, KONTEC Motorenentwicklungsgesellschaft mbH, KONTEC Engineering Stuttgart GmbH und KONTEC Service Solutions GmbH bestellt. Nachdem die eingeleitete leistungs- und finanzwirtschaftliche Restrukturierung im Wege eines Insolvenzplanverfahrens nicht umgesetzt werden konnte, wurde mit entsprechendem Beschluss des Amtsgericht Ludwigsburg vom 13. Juli 2017 das Regelverfahren für die in Eigenverwaltung befindlichen KONTEC-Gesellschaften angeordnet. Rechtsanwalt Martin Mucha wurde gleichzeitig zum Insolvenzverwalter bestellt.

Insolvenzverwaltung
GRUB BRUGGER
Martin Mucha (Sach- und Insolvenzverwalter)
Ursula Thein
Julius Beck
Dr. Björn Bertram
Dr. Tobias Rentschler
Karl Sebastian Schäfer

Berater M&A (Verkäufer)
Falkensteg GmbH
Jochen Wierz (Partner)
Sascha Dahlke (Director)
Florian Weingärtner (Associate)

Berater RLE International (Käufer)
Argonas Corporate Finance GmbH
Sebastian Bauch (Vice President)
Sascha Männel (Vice President)

Über Grub Brugger
Die Kanzlei GRUB BRUGGER Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB ist spezialisiert auf die Sanierung krisenbefangener Unternehmen und unterhält Standorte in Stuttgart, München, Frankfurt und Freiburg im Breisgau. Rechtsanwalt Martin Mucha ist Fachanwalt für Insolvenzrecht und Partner der Kanzlei GRUB BRUGGER Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB.

Weitere Infos: www.grub-brugger.de

Über die ehemalige KONTEC-Gruppe
Die KONTEC-Gruppe ist einer der führenden deutschen Engineering-Dienstleister in den Bereichen Automotive, Maschinenbau und Medizintechnik. Für verschiedene namhafte Auftraggeber und OEM-Hersteller bietet die KONTEC-Gruppe das gesamte Spektrum von der Konzeption, Konstruktion und Simulation bis hin zum Prototyping und der Applikation an. Die KONTEC-Gruppe bestand zum Zeitpunkt der Antragstellung aus insgesamt acht Gesellschaften und beschäftigte an 13 Standorten deutschlandweit rund 280 Mitarbeiter. Planmäßig zum 1. August 2017 werden Teile der Hauptgesellschaften KONTEC Engineering Stuttgart GmbH und der KONTEC Service Solutions GmbH in separaten Transaktionen auf die Erwerber übertragen. Mit Wirkung zum 1. August 2017 hat die Alten Group den Standort in Neckarsulm übernommen. Die Tochtergesellschaft DIF DIE IDEENFABRIK GmbH mit Geschäftssitz in Friedrichshafen wurde bereits im April 2017 durch den Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Dr. Philipp Grub, im Rahmen einer übertragenden Sanierung an die KS Engineers Deutschland GmbH veräußert.

Über die Unternehmensgruppe RLE International
Seit über 30 Jahren steht die RLE INTERNATIONAL, Overath für innovatives Know-how in den Kernbereichen Engineering und Konstruktion. Im Laufe der Jahrzehnte vermochte es das familien- und inhabergeführte Unternehmen, seine Kompetenzfelder immer weiter auszubauen und neue Geschäftsfelder zu erschließen. Heute ist das Unternehmen mit mehr als 1.800 Mitarbeitern weltweit vertreten.

Weitere Infos: www.rle.international

Lesen Sie den ganzen Artikel beim RWS Verlag auf www.rws-verlag.de.


Unser Sommerfest 2017 - ein großartiger Abend

Letzte Woche Freitag fand zum zweiten Mal unser alljährliches Sommerfest statt. Im exklusiven Ambiente der Villa Bonn referierte Christian Boos, Gründer und CEO von Arago, nach der offiziellen Begrüßung durch die geschäftsführenden Partner darüber, "wie die Restrukturierung der Old Economy gelingen kann". Gemeinsam mit rund 150 Geschäftspartnern erlebten wir anschließend einen großartigen Abend mit kalten Getränken, leckeren Speisen vom Grill, guter Musik und interessanten Gesprächen. Wir freuen uns schon jetzt auf den Sommer 2018!

Dr. Sponagel Rechtsanwälte verkauft mit FalkenSteg
Direct Mailing-Spezialisten Normpack

August 2017. Der Insolvenzverwalter hat den Direct Mailing-Spezialisten Normpack an die Boyens Medienholding verkauft. Das Unternehmen aus Marne war vor sechs Monaten in die Insolvenz gerutscht. Grund waren temporäre Produktivitäts- und Vertriebsdefizite, die zwischenzeitlich behoben wurden. Insolvenzverwalter Dr. Moritz Sponagel von Dr. Sponagel Rechtsanwälte hat damit die insolvente normpack GmbH im Rahmen einer übertragenden Sanierung erfolgreich veräußert. Mit dem neuen Investor blickt das norddeutsche Unternehmen nun in eine erfolgversprechende Zukunft. Der Neustart wird möglich, nachdem es gelungen ist den Geschäftsbetrieb der normpack GmbH mitsamt fast aller Mitarbeiter an die Boyens Medienholding per 15. August 2017 zu übertragen. Über den Kaufpreis haben die Parteien Vertraulichkeit vereinbart.
Weiterlesen

„Während des gesamten Verfahrens habe ich immer wieder betont, dass normpack über einen ausgezeichneten Ruf mit ausgesprochen qualifizierten Mitarbeitern verfügt. Daher freue ich mich umso mehr, dass wir es nun innerhalb kurzer Zeit geschafft haben mit Boyens einen Investor mit Branchenerfahrung gewinnen zu können. Dieser wird das Unternehmen vor Ort fortführen und dadurch 105 Arbeitsplätze in Marne erhalten,“ sagt Sponagel. normpack ist auf die industrielle Fertigung von individuellen und kreativen Premium-Mailing-Produkten, insbesondere sogenannten Selfmailern, spezialisiert.

„Mitentscheidend war das Miteinander im Team. Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit der Insolvenzverwaltung und dem Erwerber ein so zufriedenstellendes Ergebnis für alle Seiten erreichen konnten,“ sagt Jochen Wierz, Partner bei FalkenSteg, der für die Gestaltung und Durchführung des internationalen Investorenprozesses verantwortlich war.

Weiter führt Investor Sönke Boyens aus: „Das neue gegründete Unternehmen wird in alle Aktivitäten der normpack GmbH eintreten. Damit erhält normpack eine starke und fest in der Region verwurzelte Muttergesellschaft, die Ihren Kunden bereits ein breites Portfolio an Informations- und Werbedienstleistungen in der Medienbranche anbietet“. Boyens ist überzeugt, dass sich beide Seiten gut befruchten können. Künftig wird die Unternehmensgruppe Boyens dank der innovativen Produktionsfertigkeiten normpacks eine Vielzahl mehr Werbedienstleistungen anbieten können.

normpack musste am 31. März 2017 einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Meldorf stellen, nachdem bereits vorsinsolvenzlich eingeleitete leistungs- und finanzwirtschaftliche Restrukturierungsmaßnahmen nicht den erhofften Erfolg brachten. Das Gericht hatte am 1. Juni 2017 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der normpack GmbH eröffnet und Rechtsanwalt Dr. Moritz Sponagel zum Insolvenzverwalter bestellt.

Insolvenzverwaltung
Dr. Sponagel Rechtsanwälte
Dr. Moritz Sponagel (Insolvenzverwalter)
Georg Schloenbach

Berater M&A
Falkensteg
Jochen Wierz (Partner)
Sascha Dahlke (Director)

Berater Boyens Medienholding
Roever Broenner Susat Mazars
Dierk Lemmermann (Partner)
Olaf Schweser (Senior Manager)

Über Dr. Sponagel Rechtsanwälte
Dr. Sponagel Rechtanwälte ist eine überregional tätige Kanzlei von Rechtsanwälten, Wirtschaftsjuristen und Sachbearbeitern mit über 40 Mitarbeitern an Standorten im Mittel- und Norddeutschen Raum. Die Kanzlei ist konsequent auf die Insolvenzverwaltung und Zwangsverwaltung ausgerichtet und hat ihre Leistungsfähigkeit unter der Federführung des Fachanwalts Dr. Moritz Sponagel seit rund 10 Jahren in mehreren tausend Insolvenzverfahren aus den verschiedensten Wirtschaftszweigen und Größenordnungen als (vorläufige) Insolvenzverwalter oder (vorläufige) Sachwalter unter Beweis gestellt.
Weitere Infos: www.sponagel-recht.de
Ein rechtefreies Portraitbild von Dr. Moritz Sponagel finden Sie hier zum Download.

Über FalkenSteg
FalkenSteg ist eine partnergeführte Restrukturierungs- und Corporate Finance-Beratung mit Standorten in Düsseldorf, Frankfurt am Main und München. Mit den zwei Säulen Corporate Finance und Recovery Advisory bietet das Unternehmen seinen Kunden ein ganzheitliches Spektrum der gängigen Corporate Finance-Produkte und Sanierungssinstrumente.
Weitere Infos: www.falkensteg.de

Über die ehemalige „normpack GmbH“ und neue„Boyens direct mail GmbH & Co. KG“
Die normpack GmbH wurde 2000 gegründet. Mit Sitz in Marne hat sie rund 105 Mitarbeiter. Gegenstand des Unternehmens ist die Druckweiterverarbeitung, der Verpackungs- und Versandservice sowie der Betrieb eines Lettershops. Kunden normpacks sind nationale und internationale Unternehmen, die mit normpack individuelle und aufwändige Konzepte im Bereich des direct mailing entwickeln und durchführen. Planmäßig zum 15. August wird der Betrieb der normpack in die Unternehmensgruppe Boyens Medien aufgenommen. Das Unternehmen heißt künftig „Boyens direct mail GmbH & Co. KG“.

Über die Unternehmensgruppe Boyens Medien
Die Unternehmensgruppe Boyens Medien ist ein wirtschaftlich und publizistisch unabhängiges Familienunternehmen mit ca. 220 Mitarbeitern in Dithmarschen. Es ist als Zeitungs-, Anzeigenblatt-, Buch- und Telefonbuchverlag ebenso tätig wie als Internet-, Web- und App-Dienstleister. Weiterhin werden in der Unternehmensgruppe Dienstleistungen einer Werbeagentur und einer PR-Agentur vorgehalten. Eine moderne Zeitungsdruckerei rundet das Portfolio ab. Über Joint-Ventures werden schließlich Briefzustellungsdienste und der Betrieb von Buchhandlungen vorgehalten. Boyens Medien ist weiterhin an zahlreichen Unternehmen der Medienbranche in der Bundesrepublik beteiligt.

Lesen Sie den ganzen Artikel beim RWS Verlag auf 
www.rws-verlag.de.

CEATEC and Falkensteg announce strategic partnership

In a joint meeting and ceremony at Falkensteg’s headquarters in Frankfurt, representatives of the China-Europe Association for Technical and Economic Cooperation (CEATEC) and Falkensteg agreed to enter into a future-oriented cooperation partnership.

 

Weiterlesen

With their newly founded partnership, CEATEC and Falkensteg will promote the mutual exchange between Europe and China on crucial technologies across industries. CEATEC was represented by its Executive Vice President and General Secretary Blanca Chen and its Vice General Secretary Liu Peiwen. Both highlighted the importance of international partnerships in the fields of core industries such as New Energy Vehicles, Automation or MedTech. Falkensteg Partners Jörn Herseth and Jochen Wierz emphasized the ever growing significance of the Chinese market for German corporations, especially with regard to the aforementioned industries of the future. In particular, German SMEs continue to struggle gaining meaningful access to the vast market opportunities China provides.

Within the cooperation, CEATEC and Falkensteg will enable companies on either side to find suitable partners for a broad variety of cross-border business endeavors, such as M&A transactions, joint ventures or capital procurement.
 
Registered under the Ministry of Civil Affairs and fully accredited by the Ministry of Commerce of the People’s Republic of China (MOFCOM) in 2000, CEATEC is the only non-profit organization in China dedicated to the promotion of trade and commercial ties between China and Europe. All activities of CEATEC are supervised by MOFCOM. 
 

Sanierung von Albert Horn durch den Eintritt der Nedac Sorbo-Gruppe erfolgreich abgeschlossen

Im Rahmen des bestehenden Eigenverwaltungsverfahrens wurde der Geschäftsbetrieb der Albert Horn Söhne GmbH & Co. KG („HORN“) an einen neuen Gesellschafter übertragen und die angestoßene Neuausrichtung des Unternehmens abgeschlossen. Im Rahmen der übertragenden Sanierung konnten dabei rund 390 Arbeitsplätze erhalten werden. Erwerber ist die Nedac Sorbo-Gruppe („NEDAC“) mit Sitz in den Niederlanden.

Weiterlesen
HORN ist ein traditionsreicher Anbieter von Grußkarten. Seit der Gründung 1948 hat sich die Gesellschaft zu einem der Marktführer und einer anerkannten Qualitätsmarke für das  Produkt „Grußkarte“ entwickelt. Das Produktportfolio wird von einem umfangreichen Sortiment an Geschenkpapieren, Geschenkbändern und Geschenkverpackungen (Taschen und Tüten) ergänzt. Zu den Kunden von HORN zählen der Lebensmitteleinzelhandel, Kauf- und Warenhäuser sowie Großhändler in der DACH-Region. 
 
HORN hatte im Februar einen Antrag auf Eröffnung eines Schutzschirmverfahrens in Eigenverwaltung gestellt, dem das Amtsgericht Wiesbaden zustimmte. Ziel war es, die bereits mit Hilfe der Beratungsgesellschaft Ebner Stolz mit einem Team um Marcus Losch, Jan Groß und Stefan Hansen begonnene Sanierung konsequent weiter zu führen und das Unternehmen neu auszurichten. Das multidisziplinäre Restrukturierungsteam von Ebner Stolz erarbeitete dabei ein Maßnahmenprogramm und unterstütze die die Eigenverwaltung kaufmännisch und rechtlich. Zudem berief HORN den Insolvenzexperten Tillmann Peeters von der Restrukturierungs-Boutique Falkensteg in die Geschäftsführung. Dr. Jan Markus Plathner von der Kanzlei Brinkmann & Partner begleitete das Eigenverwaltungsverfahren als Sachwalter. 
 
Bereits früh im Verfahren wurde IMAP mit der Durchführung eines dual track Verfahrens beauftragt. IMAP gelang es, durch eine breite und internationale Ansprache mit NEDAC einen passgenauen Käufer zu identifizieren und in das Verfahren einzubinden.
 
NEDAC ist ein Distributions- und Handelsunternehmen aus dem niederländischen Duiven mit weiteren Niederlassungen in Großbritannien und Belgien. Als Spezialist in der Beschaffung, Entwicklung sowie Lieferung von Artikeln aus dem Nonfood-Bereich gehört NEDAC in den Niederlanden auch zu den führenden Unternehmen der Grußkarten-Branche. Wouter Meijerink, CEO von NEDAC: „Die starke Marke HORN stellt eine ideale synergetische Ergänzung zu unserer aktuellen Gruppenstruktur dar und stärkt den Auftritt von NEDAC im deutschen Lebensmitteleinzelhandel.“
 
NEDAC wurde bei der Akquisition durch ein Team von Anchor Rechtsanwälte unter der Leitung der Partner Lars Hinkel und Dr. Christof Schiller umfassend beraten. „Dank intensiver Bemühungen der Beteiligten konnte ein Investor für HORN gefunden und die Sanierung erfolgreich abgeschlossen werden. Durch die einschlägigen Erfahrungen von NEDAC ist das Unternehmen gut aufgestellt und nach der erfolgreichen Sanierung zukunftsfähig“, äußert sich Sanierungsgeschäftsführer Tillmann Peeters.  „Unser erklärtes Ziel war es, einen Investor zu finden, der der Marke HORN und den Mitarbeitern eine strategische Perspektive bietet und als starker Partner zur Seite steht. Demzufolge sind wir sehr zufrieden mit dem Ausgang der Investorensuche. Die Transaktion passt optimal in das Profil von NEDAC“, ergänzt Henning Graw, Partner bei IMAP.
 
In einem beschleunigten Transaktionsprozess konnte das Signing drei Monate nach Projektstart bereits am 18. Mai 2017 umgesetzt werden. Das Closing hat im Juni 2017 stattgefunden.
 
Beratung der Eigenverwaltung:
Falkensteg
Tillmann Peeters (Partner)
Sebastian Wilde (Partner)
 
Restrukturierungsberatung:
Ebner Stolz:
Marcus Losch (Partner)
Jan Groß (Partner)
Stefan Hansen (Senior Manager)
 
Sachwaltung:
Dr. Markus Plathner (Partner)
Alexander Eggen (Rechtsanwalt)
 
M&A
Henning Graw (Partner)
Simon Borst (Analyst)
 
Beratung NEDAC
Anchor Rechtsanwälte
Lars Hinkel (Partner, Düsseldorf, Insolvenzrecht, Insolvenzarbeitsrecht)
Dr. Christof Schiller (Partner, Mannheim, M&A, Gesellschaftsrecht))
Larissa Bechthold (Associate, Düsseldorf, Arbeitsrecht)
 

FalkenSteg Mythbuster – „Im Sommer stellt keiner Antrag, da sind alle im Urlaub!“

5-nach-12 | FINANCE-Insolvenz-Report Q2/2017 – Frankfurt, Juli 2017:
 
In unserem aktuellen 5-nach-12-Report nehmen wir gängige Aussagen der Insolvenzszene rund um die Antragsstellung unter der Lupe. Zudem haben wir mit Herrn Dankert über den Verfahrenserfolg creatrade gesprochen.
 
Lesen Sie den ganzen Artikel hier.

Neustart mit neuem Eigentümer – Anchor, FalkenSteg und sy.con beraten zusammen die TEG GMBH, Wolfsburg

www.rws-verlag.de 03.07.2017 – Wolfsburg, 30.06.2017:
 
Dem Insolvenzverwalter der TEG Technische Entwicklungsgesellschaft mbH ist es gelungen, das Unternehmen im Rahmen einer übertragenden Sanierung zum 30. Juni 2017 erfolgreich zu verkaufen. Rechtsanwalt Silvio Höfer von der bundesweit tätigen Insolvenzverwalterkanzlei anchor Rechtsanwälte konnte Punch Powertrain NV aus Belgien als Investor gewinnen.
Weiterlesen

 
Das anchor-Team unter Leitung von Silvio Höfer hat gemeinsam mit der Corporate Finance Beratung Falkensteg GmbH und der Restrukturierungsberatung sy.con GmbH den Investorenprozess gestaltet. „Die konstruktive und zielgerichtete Zusammenarbeit der drei Teams hat wesentlich zu dem erfolgreichen Abschluss des Verkaufs beigetragen“, betont Höfer.
 
Der neue Eigentümer wird den Standort in Lehre zu seinem neuen Hauptstandort in Deutschland weiterentwickeln. Neben dem bestehenden Produkt- und Kundenportfolio, soll die Mannschaft der TEG viele Entwicklungsprojekte aus dem Punch Powertrain Portfolio übernehmen. „Mit Punch Powertrain hat die TEG optimale Aussichten, sich langfristig erfolgreich am Markt zu etablieren“, ist Höfer überzeugt. Punch Powertrain setzt dabei insbesondere auf das qualifizierte Team und das hohe Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die vollständig unter der neuen Leitung ihre Tätigkeit fortsetzen.
 
Punch Powertrain ist ein belgischer Getriebehersteller mit Hauptsitz bei Sint-Truiden. Das Hauptprodukt des Unternehmens sind stufenlose Getriebe (CVT) für Hybrid- und Elektroautos. Darüber hinaus hat Punch Powertrain auch ein Doppelkupplungsgetriebe entwickelt. Das Unternehmen beliefert die meisten chinesischen Autohersteller von seinem Werk in Nanjing aus. Punch Powertrain gehört zur chinesischen Yinyi Group.
 
Punch Powertrain wurde durch GÖRG Rechtsanwälte beraten.
 
„Punch Powertrain hat das interessanteste Übernahmekonzept für den Geschäftsbetrieb der TEG entwickelt,“ sagt Johannes von Neumann-Cosel, Partner bei FalkenSteg, „so konnten alle Arbeitsplätze gesichert und eine faire Lösung für die Gläubiger erzielt werden.“
 
„Die Mannschaft der TEG, Mitarbeiter und Führungskräfte, haben mich von Anfang an begeistert. Die hohe Einsatzbereitschaft, Motivation und der Wille zu Veränderung haben es nicht nur ermöglicht das Unternehmen ohne fremde Unterstützung fortzuführen, sondern auch mit den ersten Veränderungen und Verbesserungen zu beginnen. Das neue Unternehmen steht am Anfang eines umfangreichen Veränderungsprozesses. Der Erwerber Punch Powertrain und das Unternehmen passen wie die sprichwörtliche „Faust aufs Auge“, berichtet Mathias Mangliers, Geschäftsführer der sy.con GmbH.
 
„Die besondere Herausforderung der Transaktion bestand darin, in kürzester Zeit neben dem Kaufvertrag auch wichtige Vereinbarungen mit Kunden zu verhandeln, die für den erfolgreichen Abschluss der Transaktion entscheidend waren“, sagt Dr. John-Patrick Bischoff Partner bei GÖRG Rechtsanwälte.
 
Die Wolfsburger TEG mbH, ein innovativer Automotive - Dienstleister im Bereich Getriebeentwicklung und Hydraulik, hatte im April 2017 beim Amtsgericht Wolfsburg Insolvenzantrag gestellt. Am ersten Juni wurde das Insolvenzverfahren eröffnet und Rechtsanwalt Höfer zum Insolvenzverwalter bestellt.

5-nach-12 Report – Neue Kooperation mit dem Finance Magazin

5-nach-12 | FINANCE-Insolvenz-Report Q1/2017 – Frankfurt, Mai 2017:
 
FalkenSteg startet eine Kooperation mit dem Finance Magazin und übernimmt als Branchenexperte eine vierteljährliche Publikation über das Insolvenzgeschehen in Deutschland. In dem 5-nach-12-Report finden Sie eine statistische Auswertung des Insolvenzgeschehens im Bereich der Großinsolvenzen, ergänzt um aktuelle Entwicklungen und spannende Einblicke in die Branche.
 
Lesen Sie den ganzen Artikel hier.

Eingespielt auf Zuruf und schnelle Reaktion

INDat Report 03/2017 – Frankfurt am Main, April 2017: Sie sind nicht neu auf dem Markt, verfügen zusammen über 45 Jahre Berufserfahrung rund um die Unternehmenskrise. Doch Joern Herseth, RA Michael Martinez Ferber und RA Tillmann Peeters sehen sich in ihrer 2016 gegründeten schlanken Beratungsgesellschaft FalkenSteg für Corporate Finance und Restrukturierungsberatung mit »querdenkendem Leistungsspektrum« beweglicher aufgestellt. Ein Beirat unterstützt sie strategisch in eigener Sache. Ob Kronenbrot, Südhessischer Klinikverbund oder Butlers: Das Team konnte als Start-up schnell Fuß fassen und Land gewinnen.
 
Lesen Sie den ganzen Artikel hier. (PDF 1,5 MB)

Signing Report März 2017

Frankfurt, 31. März 2017: Unter der Beratung von FalkenSteg konnten im März 2017 die AGP Maschinenbautechnik GmbH, die Hugo Dürholt GmbH & Co KG sowie die BEEM Blitz-Elektro-Erzeugnisse Manufaktur Handels-GmbH erfolgreich verkauft werden. Die drei Unternehmen befanden sich in Insolvenzverfahren und wurden durch unterschiedliche Insolvenzverwalter über Distressed M&A Deals an neue strategische Investoren verkauft. Damit konnten die Insolvenzverwalter unter Mithilfe von FalkenSteg den Erhalt und die Fortführung der jeweiligen Gesellschaften sicherstellen.

Weiterlesen

AGP Maschinenbautechnik GmbH
Die AGP Maschinenbautechnik GmbH aus Hückeswagen, ein Experte in den Bereichen Drehen, Fräsen, Schleifen und der Bohrwerksbearbeitung, wurde an den strategischen Erwerber, die H.O.K. GmbH, verkauft.
Insolvenzverwalter: Dr. Jörg Bornheimer (GÖRG Rechtsanwälte)
 
Hugo Dürholt GmbH & Co. KG
Die Hugo Dürholt GmbH & Co. KG aus Wermelskirchen, Hersteller für DIN- und Sonderschrauben, wurde an die Emil Niggeloh GmbH verkauft.
Insolvenzverwalter: Dr. Jens Schmidt (Kanzlei Runkel Schneider Weber)
 
BEEM Blitz-Elektro-Erzeugnisse Manufaktur Handels-GmbH
Die BEEM Blitz-Elektro-Erzeugnisse Manufaktur Handels-GmbH aus Rosbach vor der Höhe, ein bekanntes Handelsunternehmen für Kaffee- und Teeautomaten, wurde an die DS Produkte GmbH verkauft.
Insolvenzverwalter: Dr. Markus Plathner (Rechtsanwälte Brinkmann & Partner)
 
Lesen Sie den ganzen Artikel hier. (PDF 29 KB)
 
Weitere Artikel:  
Insolvenzportal - weiterlesen
INDat - weiterlesen
WBDat - weiterlesen

Falkensteg ist Partner des Mergermarket Germany Forums 2017 im Intercontinental in Düsseldorf vom 29. bis 30. März

Düsseldorf, 29.-30. März 2017: Falkensteg freut sich sehr, über seinen stark expandierenden Geschäftsbereich Corporate Finance das Mergermarket Germany Forum 2017 erstmalig als Sponsorpartner begleiten zu dürfen. Das wichtigste Forum der deutschen M&A and Private Equity Szene findet dieses Jahr am 29. und 30. März statt, im Intercontinental Hotel an der Düsseldorfer Kö.

Und wo sich die wichtigen Köpfe und „Thought Leader“ der Branche zwei Tage im Rahmen zahlreicher, anspruchsvoller Vorträge und interessanter Podiumsdiskussionen austauschen – allesamt hochkarätige Vertreter von Unternehmen, Private Equity-Häusern, Banken und Fachzeitschriften – dürfen wir natürlich nicht fehlen! Zudem nimmt Jochen Wierz, Partner bei Falkensteg und verantwortlich für das China Desk, an der Panel Diskussion „Chinese Buyers“ als Referent teil. Besuchen Sie uns, damit wir gemeinsam und in lockerer Atmosphäre neue Kontakte knüpfen und bestehende weiter vertiefen können.
 
Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier: http://events.mergermarket.com/germany

Insolvenz im Schutzschirm: Grußkartenhersteller Albert Horn zielt auf Sanierung

Hochheim bei Frankfurt, 20.02.2017: Das Unternehmen mit Sitz in Hochheim bei Frankfurt hat am 14. Februar 2017 beim Amtsgericht Wiesbaden einen Antrag auf Eröffnung eines Schutzschirmverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Ziel ist es, die bereits begonnene Sanierung konsequent weiter zu führen und das 1948 gegründete Unternehmen neu auszurichten. Albert Horn zählt dabei zu den Traditionsunternehmen der Branche. Beschäftigt werden in Deutschland rund 480 Mitarbeiter. Die Anzahl der Mitarbeiter wurde im Zuge der außergerichtlichen Restrukturierung bereits deutlich reduziert.
 
Weitere Informationen:

FalkenSteg erweitert Partnerkreis und eröffnet Büro in München

Frankfurt a. M., 21.12.2016: Die Restrukturierungsberatung FalkenSteg mit Sitz in Frankfurt a. M. wächst weiter und eröffnet einen weiteren Standort.Ab Anfang Januar 2017 ist FalkenSteg in München mit einem eigenen Büro vertreten. Damit bedient FalkenSteg zukünftig auch vor Ort den hohen Bedarf nach individuellen Beratungsleistungen für die Bereiche Distressed-M&A und Restrukturierung im süddeutschen Markt. FalkenSteg ist es gelungen, für den Ausbau des Münchner Büros die beiden Distressed-M&A- und Sanierungsspezialisten Jonas Eckhardt und Jochen Wierz als Partner zu gewinnen.
 
Lesen Sie den ganzen Artikel hier. (PDF 108 KB)
 
Weitere Artikel:  
Insolvenzportal - weiterlesen
INDat - weiterlesen
WBDat - weiterlesen
Deal Magazin - weiterlesen
RWS-Verlag - weiterlesen
Finance Magazin - weiterlesen

Dienstleister für Windkraftindustrie GES Deutschland an ROBUR Group verkauft

Frankfurt a. M., 02. November 2016: Einer der im Markt bekanntesten und herstellerunabhängigen Dienstleister für die Windkraftindustrie, die GES Deutschland GmbH, ist bereits nach etwa zwei Monaten erfolgreich saniert und durch einen Asset Deal an einen Investor verkauft worden. Die auf Insolvenz- und Gesellschaftsrecht spezialisierte Kanzlei FINKENHOF Rechtsanwälte aus Frankfurt am Main hat maßgeblich am Verkauf des Spezialisten für die Windkraftindustrie mitgewirkt. Sie hatte im Zuge der Eigenverwaltung den Geschäftsbetrieb der GES Deutschland, die sich auf die Errichtung, Instandsetzung und Wartung von On- und Offshore-Windanlagen in ganz Europa spezialisiert hat, stabilisiert und das Unternehmen vollumfänglich fortgeführt. Zudem hat FINKENHOF Rechtsanwälte im Zuge des M&A-Prozesses den gesamten Verkaufsprozess begleitet, die Verhandlungen mit den Bietern geführt und war somit wesentlich beim Verkauf an die ROBUR Group mit Hauptsitz in München beteiligt.
 
Lesen Sie den ganzen Artikel hier. (PDF 62 KB)

Mitarbeiter fast vollständig übernommen – Gezielte Investitionen sollen Marktposition weiter stärken

Adelsheim/Michelstadt, 4. November 2016. Dem Insolvenzverwalter der Josef Schimmel GmbH & Co KG ist es gelungen, das Unternehmen im Rahmen einer übertragenden Sanierung zum 31. Oktober 2016 erfolgreich zu verkaufen. Rechtsanwalt Marcus Winkler von der bundesweit tätigen Insolvenzverwalterkanzlei BBL Bernsau Brockdorff konnte Lafayette Mittelstand Capital als Investor gewinnen.
 
Das BBL-Team unter Leitung von Marcus Winkler hat gemeinsam mit der Restrukturierungsberatung FalkenSteg GmbH und FINKENHOF Rechtsanwälte, die für die Ausgestaltung der Verträge verantwortlich zeichnen, den Investorenprozess gestaltet. „Die konstruktive und zielgerichtete Zusammenarbeit der drei Teams hat wesentlich zu dem erfolgreichen Abschluss des Verkaufs beigetragen“, betont Winkler.
 
Lesen Sie den ganzen Artikel hier.

Johannes von Neumann-Cosel neuer Partner bei FalkenSteg

Frankfurt a. M., 02. November 2016: Die auf Sanierung, Restrukturierung und Corporate Finance spezialisierte Beratungsgesellschaft Falkensteg GmbH mit Sitz in Frankfurt a. M. hat mit Johannes von Neumann-Cosel einen neuen Partner gewonnen. Der studierte Diplomkaufmann verstärkt das FalkenSteg-Team in den Bereichen Corporate Finance/Distressed M&A sowie betriebswirtschaftliche Sanierung und Beratung.
 
Lesen Sie den ganzen Artikel hier. (PDF 118 KB)

Joern Herseth als Referent bei der Montagsgesellschaft

Gesundheit und Pflege: modernes Siechtum und automatisierte Pflegapparate oder gibt es doch menschenwürdige Lösungen?

Die Montagsgesellschaft widmet sich dem wichtigen Thema „Gesundheit & Pflege“. Hochkarätige und kenntnisreiche Podiumsgäste (u.a. Staatssekretär Karl-Josef Laumann und Joern Herseth), ein engagiertes Publikum mit interessierten Fragen, gut gefüllte Reihen und ein angenehmes Ambiente im Hessischen Hof – die Montagsgesellschaft kann auf eine weitere gelungene Veranstaltung zurückblicken.
 
Lesen Sie den ganzen Artikel hier.

Erleben Sie Joern Herseth als Referent bei der Montagsgesellschaft!

Gründungspartner Joern Herseth referiert am 17.10. bei der Frankfurter Montagsgesellschaft e.V. über Gesundheit und Pflege im Alter.
 
Die Podiumsdiskussion zum Thema: „Gesundheit und Pflege: modernes Siechtum und automatisierte Pflegeapparate oder gibt es doch menschenwürdige Lösungen?“ beginnt um 18:00 Uhr und findet im Grandhotel Hessischer Hof in Frankfurt statt.
 

„Totgesagte leben länger“ – Die Unternehmenskrise als Chance!

Ob Kettler, Strauss Innovation oder die Imtech-Gruppe – auch in 2015 schlugen die Insolvenzverfahren großer Unternehmen vor allem im Mittelstand hohe Wellen. Zwar wurden weniger Anträge als im Vorjahr registriert, dennoch sind Unternehmen gut beraten, wenn sie in Krisenzeiten einen starken Partner an ihrer Seite haben. Denn die Sanierungs- und Insolvenzexperten Joern Herseth von Falkensteg und Dr. Jan Markus Plathner von Brinkmann & Partner wissen: Eine Unternehmenskrise ist keine Schande und auch ein von der Zahlungsunfähigkeit bedrohtes Unternehmen kann durch ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung mit einem Sachverwalter selbstbestimmt zurück auf den Erfolgskurs gelangen.
 
Lesen Sie den ganzen Artikel hier. (PDF 118 KB)

FalkenSteg erweitert Partnerkreis um Sebastian Wilde

Frankfurt a. M., 04.08.2016: Die auf Sanierung, Restrukturierung und Corporate Finance spezialisierte Beratungsgesellschaft Falkensteg GmbH mit Sitz in Frankfurt a. M. hat mit Sebastian Wilde einen neuen Salary-Partner bekommen. Der studierte Betriebswirt verstärkt das FalkenSteg-Team in den Bereichen Restrukturierung sowie betriebswirtschaftliche Sanierung und Beratung.
 
Lesen Sie den ganzen Artikel hier. (PDF 118 KB)

Rette wen wer kann

JUVE Rechtsmarkt 08/16 Insolvenzexperten kennen sich mit Krisen aus. Doch seit Jahren ist die Wirtschaft gesund, die Fallzahlen nehmen ab. Ein gewaltiger Druck lastet auf der Branche. Der Ausweg heißt Restrukturierung – in eigener Sache.
 
Vielleicht bringt ja der Brexit die Wende? Die Wende zur Krise nämlich. Mit der Neugier eines Gaffers, der auf der Autobahn vom Gas geht, um den Unfall auf der Gegenfahrbahn zu beobachten, schauen viele nach Großbritannien: die Strategen der großen Insolvenzverwalterkanzleien genauso wie die Partner der Restrukturierungspraxen. Und überlegen, wann denn so eine selbstgemachte Wirtschaftskrise über den Ärmelkanal schwappen könnte.
 
Lesen Sie den ganzen Artikel hier. (PDF 1,0 MB)

Belgische Eurofins‐Gruppe unterzeichnet Kaufvertrag für St. Marien Krankenhaus Lampertheim

Bensheim/Lampertheim, 22. Juli 2016 Die belgische börsennotierte Eurofins‐Gruppe hat mit dem insolventen Südhessischen Klinikverbund (SHK) einen Kaufvertrag für das Sankt Marien Krankenhaus in Lampertheim unterzeichnet.

Der belgische Investor hat sich in einem strukturierten Bieterverfahren gegen drei weitere interessierte Investoren durchgesetzt und das beste verbindliche Angebot im Interesse der Insolvenzgläubiger abgegeben. Eurofins geht davon aus, dass insbesondere der bisherige Verzicht auf Exklusivleistungen und das Bekenntnis zur Basisversorgung Garant für ein nachhaltig erfolgreiches Fortbestehen des Krankenhauses sein werden.

Das Bieterverfahren wurde von der Restrukturierungsberatung Falkensteg unter der Leitung von Joern Herseth beraten und betreut.
 
Lesen Sie den ganzen Artikel hier. (PDF 0,2 MB)
 
Weitere Artikel: 
Deal Magazin Online (PDF) - weiterlesen
InDat.info/ WBDat - weiterlesen
Insolvenzportal Online (PDF) - weiterlesen

Kanzleiübergreifende Teams im Einsatz

Der Backwarenproduzent Kronenbrot mit drei großen Werken in Nordrhein-Westfalen setzt in seinem Insolvenzverfahren auf ein Netzwerk jüngerer Insolvenzexperten: Die Eigenverwaltung begleiten mit Falkensteg und Finkenhof zwei neue Kanzleien, die durch Dr. Jan Plathner von Brinkmann & Partner ergänzt werden. Plathner gelingt es außerdem, wie schon im Februar, parallel an zwei der größten Insolvenzfälle des Monats beteiligt zu sein. Aktuell kommt zu der Kronenbrot-Beratung noch die Rolle als einer von fünf Insolvenzverwaltern in der Gruppeninsolvenz des Automobilzulie-ferers Hock.
 
Lesen Sie den ganzen Artikel hier. (PDF 0,6 MB)

Großbäckerei Kronenbrot strebt Sanierung in Eigenverwaltung an

Aachen/Würselen, 29.04.2016. Die Kronenbrot KG Franz Mainz mit Sitz in Würselen hat am 29.04.2016 beim zuständigen Amtsgericht Aachen einen Antrag auf Eröffnung eines Planverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Ziel ist es, die bereits begonnene Sanierung konsequent weiter zu führen. Die Großbäckerei befindet sich in fünfter Generation im Familienbesitz und produziert an den Standorten Würselen, Köln und Witten Brot und Backwaren. Kronenbrot liefert - täglich frisch - seine Backwaren an namhafte große Lebensmitteleinzelhändler, Discounter, Großverbraucher wie Krankenhäuser und Altenheime.

Weitere Informationen:

INDat Report

Mittelstand aus der Talsohle führen Köln/Frankfurt. Weil es zum natürlichen Kreislauf mittelständischer Unternehmen gehören kann, deckt die weltweit vertretene Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rödl & Partner auch die Bereiche Restrukturierung und Sanierung sowie Distressed M&A ab, für die u. a. Rechtsanwalt Tillmann Peeters in Köln und Henning Graw in Frankfurt stehen. Zu den jüngeren Beratungsmandaten im Insolvenzkontext zählen der Kunststoffhersteller Schwartz, die Burger King GmbH und die ehemalige Weltbild-Tochter Also Logistics Services. Für die Traditionsunternehmen OKU und Bamberger Kaliko brachten die M&A-Prozesse jeweils Investoren hervor, die alle Arbeitsplätze sicherten und sogar bereits entlassene Mitarbeiter wieder einstellten.
 
Lesen Sie den ganzen Artikel hier. (PDF 3,5 MB)

Tillmann Peeters in der Huffington Post

Tillmann Peeters ist Rechtsanwalt und Sanierungsberater. Seit 2003 beschäftigt er sich mit den betriebswirtschaftlichen und juristischen Themen im Rahmen von Unternehmenssanierungen und Insolvenzen. Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt dabei in der Beratung von Unternehmern und Unternehmen bei der Bewältigung der Krise.
 
Lesen Sie den ganzen Artikel hier. (www.huffingtonpost.de)

Tillmann Peeters im Profil

Tillmann Peeters ist Rechtsanwalt und Sanierungsfachmann. Er berät Unternehmen in Krise und Insolvenz zum Umgang mit der Situation und sucht mit dem Unternehmen Weg aus der Krise.
 
Lesen Sie den ganzen Artikel hier. (www.competence-site.de)

Liebe Kunden und Freunde von Falkensteg und seinem Team,

es ist soweit – pünktlich zum 1. März 2016 gehen wir mit unserer Homepage „live“. Wir werden an dieser Stelle nun künftig über aktuelle Themen, Veranstaltungen und Netzwerkzirkel berichten. Auch Inhaltliches wird nicht zu kurz kommen. Wir freuen uns sehr über Kritik und Anregung zu unserer Seite und den Inhalten! 

Herzlich, Ihr Falkensteg Team!

Ex-Weltbild-Logistiker pleite: Kebekus zum Sachwalter für Also bestellt

Mehr als ein Jahr nach der Pleite des Weltbild-Verlags hat dessen Ex-Logistikdienstleister den Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung beim Amtsgericht Arnsberg gestellt. Also Logistics war im Sommer 2014 nach der Übernahme von Weltbild durch die Düsseldorfer Droege-Gruppe an die Also AG verkauft worden, die wie Weltbild mehrheitlich zu Droege gehört.
 
Lesen Sie den ganzen Artikel hier. (www.juve.de)

Burger King soll restrukturiert werden

Das Amtsgericht Stade hat über die Burger King GmbH ein Insolvenzverfahren eröffnet. Als vorläufiger Insolvenzverwalter wurde der Görg-Anwalt Marc Odebrecht bestellt. Die Burger King GmbH soll nun saniert werden, um die 89 Filialen der Fastfood-Kette wieder öffnen zu können. Die Geschäftsführung der Burger King GmbH wird im Rahmen der Restrukturierung von Wellensiek und Rödl & Partner beraten.
 
Lesen Sie den ganzen Artikel hier. (www.juve.de)
 
Weitere Artikel: 
Einigung gescheitert: Görg-Partner verwaltet geschassten Filialbetreiber von Burger King - weiterlesen
Wellensiek und Rödl & Partner beraten bei Restrukturierung der Burger King GmbH - weiterlesen
 

Tillmann Peeters berät Vorstand von Netskill bei Restrukturierung im Rahmen einer Eigenverwaltung

Die NetSkill AG mit Sitz in Köln hat sich mit Zustimmung des Amtsgerichts Köln in die Eigenverwaltung begeben. Dieses Verfahren ermöglicht es dem Unternehmen, im Rahmen des Sanierungsplans die Basis für die Zukunftsausrichtung und die notwendigen Restrukturierungsmaßnahmen zu erarbeiten. Konkreter Auslöser für die Sanierung waren hohe Zinsbelastungen für eine 2007 ausgegebene Wandelschuldverschreibung, unerwartet hohe, auch saisonal bedingte Marktschwankungen sowie Zahlungsausfälle und -verzögerungen im Mai und Juni dieses Jahres.
 
Lesen Sie den ganzen Artikel hier. (www.roedl.de)
 
Weitere Artikel: 
NetSkill AG startet Restrukturierung im Rahmen einer Eigenverwaltung - weiterlesen
NetSkill AG unter Eigenverwaltung - weiterlesen
 

Schutzschirmverfahren Schwartz GmbH: Insolvenzplan angenommen

Die auf die Herstellung von Spezialkunststoffen spezialisierte Schwartz GmbH mit Sitz in Düsseldorf und Produktionsstandort in Xanten ist im Rahmen eines Schutzschirmverfahrens saniert worden.
Lesen Sie den ganzen Artikel hier. (www.insolvenz-portal.de)

Tillmann Peeters baut Sanierung bei Roedl & Partner auf

Rödl & Partner hat zum Monatsbeginn den Bereich Sanierung und Restrukturierung mit einem fünfköpfigen Team von mbb consult beziehungsweise deren assoziierter Kanzlei Buchalik Brömmekamp verstärkt. Neben den Anwälten Tillmann Peeters (40) und Raik Müller (39) wechselten auch die Unternehmensberater Jörg Hattenbach, Thomas Schlag und Sebastian Wilde. Peeters ist nunmehr Associate Partner im Kölner Rödl-Büro, Müller Senior Associate.
 
Lesen Sie den ganzen Artikel hier. (www.juve.de)
 

Otto Kind AG Sicherheit für 220 Arbeitsplätze

Die Insolvenz der Otto Kind AG ist beendet. Gestern hat das Unternehmen die Bestätigung des Insolvenzplanes vom Kölner Amtsgericht erhalten. Damit sind, wie das Unternehmen im Rahmen einer Pressekonferenz erläuterte, 220 Arbeitsplätze langfristig gesichert. Möglich wurde dies durch den Einstieg der NWI Finance GmbH. Also jenem Teil der Bremer Zech-Gruppe, der für Industriebeteiligungen zuständig ist. Gleichzeitig fand eine Kapitalerhöhung in Höhe von zwei Millionen Euro statt.
 
Lesen Sie den ganzen Artikel hier. (www.rundschau-online.de)
 
Weitere Artikel: 
Insolvenz der Otto Kind ist beendet - weiterlesen